Archiv für das Tag 'ahmadinedschad'

Iran: Burka- und Atom-Tanz der Ayatollahs / What you see HERE ist what you get in today’s IRAN / אביטל, עמוס ו-סלמן עבד (בגדאד) מראים לנו את איראן

Daniel Dagan 24. August 2010

דניאל דגן – Warum zögert US Präsident Barack Obama beim Thema Iran? Weil er sich immer noch nicht von seinen ursprünglichen Illusionen befreien kann. Und weil er von Beratern umgeben ist, die die Realität einfach nicht zur Kenntnis nehmen wollen. Warum sagt uns Vladimir Putin nicht die volle Wahrheit über die Zusammenarbeit von Russland mit dem Iran? Weil er Geschäfte mit dem Nachbarstaat machen will – und dafür die Gefahr einer nuklearen Aufrüstung des Iran in Kauf nimmt.

iran-amos-biedermaniran-figaro1iran-figaro2iran-focus

Amos Biederman in Ha’aretz: die Russen helfen – und hören nichts / Figaro, Paris: neue iranische Entwicklung – Drohne, die Sprengsatz trägt / Atomkraftwerk Bouchehr / Focus: Irans Präsident Ahmadinedschad lehrt Europa das Fürchten

Warum kooperiert China so intensiv mit dem Iran – trotz Sanktionen, die angeblich auch von Peking mitgetragen werden? Weil das Reich der Mitte hungrig nach Rohstoffen ist und keine Chance auslässt, diese zu bekommen. Warum bleibt der europäische Handel mit dem Iran auf seinem aktuellen Niveau oder steigt sogar? Weil die Politiker nur halbherzig Sanktionen unterstützen. Sie wollen die Stimmung nicht beeinträchtigen. Das kann sich negativ auf die Konjuktur auswirken. Und sie haben Angst, dass ihre Länder wieder Ziel von Anschlägen werden, die der Iran über seine Proxies jederzeit veranlassen kann.

iran-sotal-salmanabed2iran-vanguardia1iran-avital-alteriran-avital-alter2

Salman Abed, Baghdad: den Libanon hat er über Proxy Hizbollah einkassiert / La Vanguardia, Barcelona: wohin der Iran? / Dotan Yerushalmi: die Ayatollahs lassen Frauen nach ihrer Pfeife tanzen; Variation auf Burkas (frei nach Henry Matisse) / Avital Alter: Atomanlage Bouchehr statt Turm zu Babel

Zum Glück gibt es uns Journalisten, die ungeschminkt die Wahrheit sagen können (auch wenn sie es nicht immer tun – bleiben Sie äusserst kritisch!). Und es gibt die Künstler, die durch grafische, fantasievolle Darstellungen pointierte und klare Feststellungen treffen. Hier habe ich einige Kreationen für Sie zusammengestellt. Schauen Sie sie an. Lassen Sie sie auf sich wirken. Und besuchen Sie uns morgen bitte wieder. Danke!

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Quo vadis Iran?

Noch testet Iran seine Raketen in der Wüste

_________________

Danke für Ihren Besuch. Bitte weitersagen! / Thanks for your visit! Do spread the word! Please also follow us on Facebook , Twitter & Yahoo! For English version please use Google or other translation tools / Keep yourself informed! Please register (bottom right) / Feedback: info(at)danieldagan.com

Libanon: bald auch im Würgegriff der Islamisten? / Is tolerant Lebanon doomed? Beirut on the verge of joining the Iran-Syrian alliance / איראן, חיזבאללה, סוריה: לבנון זה לא מה שהכרתם

Daniel Dagan 8. August 2010

דניאל דגן – Ernsthafte Sanktionen gegen Teheran werden immer wahrscheinlicher. Der Iran wird nervös. Und er reagiert, indem er seine militanten Verbündeten stärkt und aufhetzt. Erste, spürbare Konsequenzen: Hamas Raketen aus dem Sinai schlugen in der jordanischen Stadt Akaba (am Roten Meer) ein. Vom Libanon aus wurden israelische Soldaten angeschossen, die sich auf eigenem Territorium befanden.

fw-avital-alterfw-alalam1fw-alalam2fw-alalam3fw-hassan-bleibel-pa

Avital Alter zeigt Nasrallah, Ahmadinedschad und Assad; Ziel ihres Feuers ist Israel (blau) / Alalam, Teheran: die israelisch-libanesische Grenze / Irans Außenminister droht / Meldung über US Verluste in Afghanistan / Hassan Bleibel, Beirut: tolerante Araber beobachten besorgt, wie sich Extremismus verbreitet – hier in Pakistan

Die Axe Teheran-Damascus wird noch enger. Libanon selbst muss sich immer deutlicher dem Willen des mächtigen Nachbarn  Syrien beugen. In Beirut gewinnt Iran-Proxy Hizbollah an Einfluss. Der libanesische Außenminister ist zu Besuch in Teheran – wo er sich die scharfe Rhetorik der Ayatollas zu eigen machte. Nach dem muslimischen Fest Ramadan wird der iranische Präsident Ahmadinedschad in Beirut erwartet. Ein Zeichen dafür, dass Extremisten und Islamisten auch noch in diesem arabischen Staat die Oberhand gewinnen.

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Neue Runde im Konflikt: Humus Krieg!

Helden der Revolution auf Cuba: Assad… Ahmadinedschad…

__________________________

Danke für Ihren Besuch. Bitte weitersagen! / Thanks for your visit! Do spread the word! Please also follow us on Facebook , Twitter & Yahoo! For English version please use Google or other translation tools / Feedback: info(at)danieldagan.com

Oliver Stone schwärmt auch noch für Adolf; Et tu, Brute? / Jewish Media allegedly dominate the world; Thanks Oliver, you have made my day!/ אוליבר סטון עשה לנו את היום; אנחנו היהודים שולטים בעולם

Daniel Dagan 29. Juli 2010

דניאל דגן – Die Juden dominieren die Medien. Die Juden sind dafür verantwortlich, dass Amerikas Außenpolitik scheitert. Despoten wie der iranische Präsident Ahmadinedschad und der Diktator von Venezuela Hugo Chávez machen viel Gutes für ihre Völker. Man muss sie bloß besser verstehen. Das gilt übrigens auch für Adolf Hitler. Im Kontext seiner Zeit war er gar nicht so schlimm, wie er immer wieder beschrieben wird. Von wem? Na klar, von diesen jüdischen Medien, die uns dominieren!

stone-metrostone-sunday-timesstone-zap2itstone-hollywood-news1

Metro, Großbritannien: Oliver Stone sieht Hitler als Sündenbock / Sunday Times: Aussagen bekräftigt und erläutert / Zap 2 It: der Regisseur und sein Held Hitler / Hollywood News: Big News in der Film-Metropole

Die Aussagen oben hat der talentierte, erfolgreiche US Film-Regisseur Oliver Stone inhaltlich und sinngemäss gemacht. Den Wortlaut finden Sie leicht in allen möglichen, von den Juden (na klar, von den Juden!) dominierten Medien. Das ist unsere neue und alte Welt! Die Bösen sind wieder mal die Juden! So einfach ist es! Hitler war lediglich ein Sündenbock. Und wer eigentlich hat den Führer des tausendjährigen Reichs zum Sündenbock gemacht? Sie haben schon richtig getippt. Die bösen Juden!

stone-daily-mailstone-i-own-the-worldstone-twitterstone-biederman

Daily Mail: Diktator Chávez mit Verehrer Stone / I Own The World Blog: Stone demaskiert / Twitter: viele Einladungen an Stone, unter Diktator Chávez in Venezuela zu leben / Amos Biederman in Ha’aretz: Stone berät mit Hitler; “was macht man bloß mit diesen Juden?”

Nota bene: Zufällig bin ich ein Jude. Also müsste ich laut Oliver Stone die Medien zumindest mit-dominieren. Helfen Sie mir bitte, diesen Zustand zu erreichen. Besuchen Sie mich bitte noch häufiger. Und bleiben Sie bitte dran. Es gibt hier viel zu lesen und zu erfahren. Danke!

In diesem Sinne – lesen Sie bitte gleich auch noch diese Beiträge:

¿Por qué no te callas? Tirano Chávez

Isla de Margarita: trotz brutaler Diktatur – Ihre Schutzpatronin ist immer dabei!

__________________________

Danke für Ihren Besuch. Bitte weitersagen! / Thanks for your visit! Do spread the word! Please also follow us on Facebook , Twitter & Yahoo! For English version please use Google or other translation tools / Feedback: info(at)danieldagan.com

Lula & Iran Sanktionen: lu lu lu la – wir lassen uns nicht ein lu lu llen!!! / Lula wants to become UN chief… therefore Lula tries to let Iran off the hook!!! / לולה רוצה להיות מזכיר האו”ם… לכן לולה רקח את עיסקת ההונאה איראן איר-אניום

Daniel Dagan 20. Mai 2010

דניאל דגן – Wird es Sanktionen gegen den Iran geben? Das weiß zurzeit kein Mensch. Auch nicht mächtige Staatsoberhäupte, Präsidenten, Ministerpräsidenten, Kanzler, Ayatollahs und so weiter und sofort… was wir mit Sicherheit wissen ist dies: der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat große Ambitionen auf eine weltpolitische Rolle. Er strebt das Amt des UNO-Generalsekräters an. Dafür braucht er eine breite Unterstützung der sogenannten dritten Welt, die ja die Mehrheit in der UNO hat.

i-alalam1i-alalam2i-figaro2-irani-amos-biederman

Al Alam, Teheran: die Türkei und Brasilien unterstützen uns! / Figaro: …bei der Aufrüstung; hier iranische Rakete / Amos Biederman: Recep Erdoğan und Lula tragen das angeblich harmlose Kind Ahmadinedschad

Zu diesem Zweck hat Lula mit dem Iran paktiert. Er hat sich einen genialen, doch höchst gefährlichen “Deal” ausgedacht, um den Iran aus der Schlinge der drohenden Sanktionen herauszuhalten. Doch Lula irrt sich. Wir sind ja keine Vollidioten! Wir haben Lula’s Absichten verstanden. Lula, uns kannst Du nicht einlullen!!!

i-outside-the-beltwayi-elpais-europa-forgesi-hassan-bleibel2i-hassan-bleibel1

Out of the Beltway: Atomgrafik Iran / Forge in El País: Einigung auf Sanktionen? etwa mit EU RO PA? / Hassan Bleibel in Al Mustaqbal, Beirut: Ahmadinedschad auf dem brasilianischen Teppich / …der ihm eine gelungene Rochade gegen Sanktionen verschafft!

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Die Türkei als Aufpasser des Iran? Lula katzbuckelt vor den Ayatollahs!

Quo vadis Iran?

___________________________

Hat’s Ihnen gefallen? Sagen Sie es bitte weiter! Wollen Sie kritisieren? Sehr gerne. Bitte hier melden: info(at)danieldagan.com

Please also follow us on Facebook , Twitter & Yahoo! Thank you! For English version please use Google or other translation tools

Atombombe, Iran: Lula, Du hast Dich einlullen lassen! / Turkey in the role of Iran’s watchdog; are you kidding, Lula? / מהתלה לה לה של נשיא ברזיל לולה לה לה: החתולה טורקיה שומרת על השמנת אירא-ניום

Daniel Dagan 17. Mai 2010

דניאל דגן – Das ist vielleicht ein Witz! Nicht bloß ein Fauxpas! Nicht nur ein ungeschickter Schachzug! Echt ein Witz! Die Türkei, die sich unter Ministerpräsident Recep Erdoğan immer mehr radikalisiert, wird auf den Iran aufpassen! Ausgerechnet die Türkei wird für den Iran die gefährliche Substanz Uran anreichern! Und die Türkei wird auch dafür sorgen, dass sich der Iran nicht atomar aufrüstet…

lula-folha-de-sao-paulolula-alalam1lula-biederman

Folha de São Paulo: Lula katzbuckelt vor dem berüchtigten Ayatollah-Regime / Al Alam, Teheran: …und der Sieger heißt – Ahmadinedschad! / Amos Biederman: der iranische Präsident mit seiner Ernte

Was sich heute in Teheran abspielte ist eine Verhöhnung der internationalen Gemeinschaft. Ein Schlag ins Gesicht derjenigen, die sich darum bemühen, das militärische, nukleare Programm des Irans zu stoppen. Zustande hat es der brazilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva gebracht, der darin einen großen Sieg der Diplomatie sieht… lächerlich!

lula-bombe-wikilula-avital-alterlula-agora

Wikipedia: “Fat Man”, die Atombombe (hier die allererste) / Avital Alter:  …wird nun von Ahmadinedschad und Erdoğan gefeiert / Agora, São Paulo: SO lieben wir Dein Land, Lula; brasilianische Schönheit

Lula, Dein Name ist Programm. Du hast Dich einfach einlullen lassen! Der Sieger hier ist der iranische Präsident Ahmadinedschad, der die internationale Gemeinschaft abermals missachtet und an der Nase herumführt. Der Iran bedroht nicht nur die Region, in der er sich befindet. Der Iran bedroht auch Europa. Der Iran bedroht die ganze Welt, auch die aufsteigende Macht Brasilien!

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Hier haben wir höflichst gewarnt: nicht einlullen lassen!

Atommacht Iran – der Tag danach: Containment! Eindämmung!

Osmanische Nostalgie: die Türkei orientiert sich neu

___________________________

Hat’s Ihnen gefallen? Sagen Sie es bitte weiter! Wollen Sie kritisieren? Sehr gerne. Bitte hier melden: info(at)danieldagan.com

Please also follow us on Facebook , Twitter & Yahoo! Thank you! For English version please use Google or other translation tools

Iran-Zimbabwe: eine gefährliche Allianz gegen den Weltfrieden / Uranium mining in Zimbabwe: Mugabe helps Ayatollahs to go nuclear / איראן-זימבבווה: ברית איסטראטגית נגד הבטחון הבינלאומי

Daniel Dagan 25. April 2010

דניאל דגן - Der iranische Präsident Ahmadinedschad befindet sich in Harare, der Hauptstadt von Zimbabwe. Dort führt er Gespräche mit Präsident Robert Mugabe, der das afrikanische Land mit harter Hand seit 30 Jahren regiert (wobei er neulich dazu gezwungen wurde, die Opposition teilweise an der Macht zu beteiligen).

z-the-daily-newsz-zim-talkz-great-indabaz-the-independentz-zim-daily

The Daily News, Harare: Empfang am Flughafen / Zimbabwe Guardian: die Delegation von Achmadinedschad / Great Indaba: “der Besuch ist eine Schande für unser Land” / The Independent: der Ministerpräsident ist nicht erschienen / Zim Daily: Rüffel für den iranischen Präsidenten; wohl auch von der Miss Tourism des Landes

Was ist der Hintergrund der Afrika-Reise des iranischen Präsidenten? Die britische Zeitung Sunday Telegraph hat das heute ausführlich beschrieben: Der Iran und Zimbabwe haben bereits letzten Monat eine strategische Kooperation vereinbart. Zimbabwe wird umfangreiche Erdöl Lieferungen vom Iran bekommen. Der Iran bekommt dafür ungehinderten Zugang zu den riesigen Bodenschätzen von Zimbabwe. Allen voran zu Uran Vorkommen im afrikanischen Land.

z-new-zimbabwez-ziffez-sunday-telegraphchristian5

New Zimbabwe: allerdings ist die Opposition zerstritten; Machtkämpfe auch gewaltsam / ZIFFE: Website von Zimbabwe Institute For Free Expression / Sunday Telegraph, London: Bericht über die geheime Abmachung zwischen Iran & Zimbabwe / Künstler Benneh in The Christian Science Monitor: die Ayatollahs kommen – nun mit Bombe im Gepäck

Der Iran braucht Uran für sein Atomprogramm, das es seit Jahren trotz internationaler Proteste mit Nachdruck weiterführt. Es gilt als sicher, dass dieses Atomprogramm unter anderem zum Ziel hat, eine Nuklearwaffe zu entwickeln. Wie schon vorher in Nordkorea. So wie es momentan aussieht greifen die zaghaften, internationalen Sanktionen gegen den Iran nicht. Die Schreckensvision könnte bald Realität werden – eine Atombombe in den Händen der Ayatollahs in Teheran.

Helfen nun auch Afrikaner dem Iran, seine agressiven Ziele zu verfolgen? Das wäre ein schwerer Rückschlag für den schwarzen Kontinent. Das wäre eine zusätzliche Gefährdung des Weltfriedens. Als einer, der aus Afrika kommt, wäre es eine herbe Enttäuschung, die mich ganz persönlich trifft.

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge

Atommacht Iran: nun ist Eindämmung angesagt…

Obama versagt… soll Israel die Kastanien aus dem Feuer holen?

Hier ist ein Beitrag über die aufsteigende Macht Brasilien, die mit dem Iran eng und unkritisch kooperiert:

LULA liess sich von seinem Freund Ahmadinedschad EINLULLEN!

___________________________

Hat’s Ihnen gefallen? Sagen Sie es bitte weiter! Wollen Sie kritisieren? Sehr gerne. Bitte hier melden: info(at)danieldagan.com

Please also follow us on Facebook & Twitter. Thank you! For English version please use Google or other translation tools

Brasiliens Präsident im Nahen Osten: lässt sich LULA von seinem Freund Ahmadinedschad EINLULLEN? / Lula da Silva of Brazil in Israel: take a look at your own Wall, Favelas… / לולה, כך ל א נוהגים

Daniel Dagan 16. März 2010

דניאל דגן – Dem brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva, der den Nahen Osten besucht, haben wir an dieser Stelle viel Glück und Erfolg gewünscht. Sein Land ist enorm wichtig und möchte mehr Gewicht in der Weltpolitik bekommen. Er selbst ist talentiert, populär und ehrgeizig. Nun hofft er, Annährung und Frieden in der schwierigen Region herbeizuzaubern.

b-jpost1b-kikat-blog1b-die-presse2b-die-presse3b-my-heimat-de

Jerusalem Post: Lula & Ministerpräsident Netanyahu lachen für die Kameras; doch die Brüskierung bleibt bestehen… / Kikat Blog: …denn Lula lässt sich leider einlullen / Die Presse, Wien – Interview und Leser-Kommentar: …von Extremisten, die im Namen des Islam Hass & Hetze propagieren / My Heimat: bloß nicht einlullen lassen!

Doch daraus wird nichts. Der Besuch begann mit einem Eklat, den der brasilianische Präsident selbst provozierte. Lula hat es abgelehnt, einen Kranz am Grab von Theodor Herzl niederzulegen – eine protokolarische Routine für Staatsgäste in Israel. Damit hat der südamerikanische Präsident seine Gastgeber unnötig brüskiert. Und er hat vor allem ein falsches, gefährliches Signal gesetzt.

bbc-rio-de-janeirob-technoboard-atpravda-haitijeane-afrique1b-faz1b-nd

BBC: sieht Lula die eigene Realität noch? hier die Mauer, die Reiche von Armen in Rio de Janeiro trennt / Technoboard, Pravda: auch die Probleme in der eigenen Hemisphäre werden übersehen; hier Gunatanamo & Haiti / Jeune Afrique: …von Intoleranz in Europa ganz zu schweigen; hier Minarett-Verbot in der Schweiz / FAZ, Neues Deutschland: schlaue Leute lassen sich nicht einlullen!

Herzl gilt als Vordenker der Befreiungsbewegung des jüdischen Volkes. Mit seinem Buch Der Judenstaat hat er die alte Sehnsucht der Juden für Israel politisch untermauert. Somit hat er dem Zionismus viele, entscheidende Impulse gegeben. Die schon vorhandene Infrastruktur des modernen jüdischen Staates, die ab Mitte des 19. Jahrhundersts entstand – weitgehend übrigens durch die Arbeit von orientalischen Juden, darunter auch viele iranische Juden – bekam nun ein politisches Gesicht. Der Aufbau Israels wurde auf die Tagesordnung der Weltpolitik gesetzt.

Was wollte Lula mit seiner provokanten Weigerung ausdrücken? Lehnt er etwa den jüdischen Staat gänzlich ab? Oder will er einfach bei seinen muslimischen Freunden punkten – vor allem beim iranischen Präsidenten Ahmadinedschad, der ja die Vernichtung des Staates Israel mit großem Nachdruck propagiert?

Lula müsste wissen: solche falschen Signale bringen nichts. In Israel hat der brasilianische Präsident an Ansehen und Vertrauen verloren. Bei den Feinden des jüdischen Staates gilt er nun als ein Schwächling, der sich von Erpressung beeindrucken lässt. Als Vermittler im Konflikt zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn kommt Lula bestimmt nicht mehr in Frage.

Lula, lass Dich nicht mehr einlullen! Noch bist Du ja in Israel. Nutz diesen Aufenthalt! Sprich bitte mit jüdischen Flüchtlingen aus dem Iran, die ja in Israel eine wichtige Volksgruppe bilden. Lass Dir von ihnen erklären, wie Dich der Ahmadineschad ganz gezielt einlullt … diese Menschen kennen den Iran sehr gut. Sie können Dir einiges über die Sehnsucht nach Freiheit erzählen. Auch und gerade unter dem momentanen Schreckensregime der Ayatollahs in Teheran. Auch und gerade was Frauenrechte und Menschenrechte überhaupt angeht.

Lesen Sie bitte diesen Beitrag (English) des großen amerikanischen Autors Mark Twain über seinen Besuch im damaligen Israel. Wir schreiben das Jahr 1869… so sieht es in Israel / Palästina aus…

Augenzeuge Mark Twain: lassen Sie sich von Geschichtsfälschung nicht einlullen!

________________________________________

Hat’s Ihnen gefallen? Sagen Sie es bitte weiter! Wollen Sie kritisieren? Sehr gerne. Bitte hier melden: info(at)danieldagan.com

Please also follow us on Facebook & Twitter. Thank you! For English version please use Google or other translation tools

Iran & Syrien rücken noch enger zusammen / Setback to peace efforts: Iran, Syria consolidate anti-West alliance

Daniel Dagan 26. Februar 2010

דניאל דגן - Die Hoffnung hat sich zunächst zerschlagen, dass sich Syrien seine pro iranische Orientierung neu überlegt und eine moderate Richtung einschlägt. In Damaskus befindet sich der iranische Präsident Ahmadineschad. Zusammen mit Syriens Präsident Bashir Assad schmiedet er nach eigenen Angaben Pläne, den Nachbarstaat Israel von der Weltkarte zu tilgen.

i-alalam1i-alalam2i-syria-newsi-alwatani-tishreen-damascus

Al Alam, Teheran: die Präsidenten sprechen über militärische Zusammenarbeit… / …sowie das Atomprogramm / Syria News: Ahmadineschad und Assad  vor Journalisten / Al Watan: der hohe Besuch ist Aufmacher dieser Regierungszeitung / Tishreen , Damaskus: beide Präsidenten treffen Hisbollah Chef Hassan Nasralah und Beschwören gemeinsam die Vernichtung Israels

Diese unerfreuliche Entwicklung wird von einer noch nie dagewesenen militärischen Zusammenarbeit begleitet. Iranische Offiziere sind schon seit langem in Syrien tätig. Nun sollen sie noch mehr Zugang zu Militäranlagen der syrischen Armee bekommen. Die Waffenlieferungen an Syrien dürften erheblich verstärkt werden. Und insgeheim verspricht der Iran auch Hilfe beim Wiederaufbau der Nuklearanlagen, in denen bis vor zwei Jahren – bis zu ihrer Zerstörung durch Israel – an einer eigenen Atombombe gebastelt wurde.

i-yedioti-maarivi-syria-today

Yediot, Ma’ariv, zitieren Ahmadineschad: “ein Nahost ohne Israel”; “im nächsten Waffengang wird Israel ausgelöscht” / Syria Today berichtet über Geschäftsbeteiligungen bei Familienunternehmen; zunächst aber leider ohne Israel

Dennoch gibt es keinen Grund zur Resignation. Der Westen wird wohl in seinen Bemühungen nicht nachlassen, Syrien aus der feindseligen Front um den Iran herauszulösen. Israel bleibt ohnehin bei seiner Haltung, Ausgleich mit Syrien zu suchen – und zwar durch direkte, offene Gespräche, die ohne Vorbedingungen stattfinden sollen.

Syrien ist eine wichtige regionale Macht. Mit einer faszinierenden Geschichte und mit vielen Chancen. Das Land und seine Menschen verdienen eine bessere Zukunft als die, die sich durch die unheilige Kooperation mit dem Iran abzeichnet. Dazu müßte die starre ideologische Haltung aufgegeben werden, die eine Öffnung nach Außen und eine friedliche Koexistenz verhindert.

_____________________________________

Hat’s Ihnen gefallen? Sagen Sie es bitte weiter! Wollen Sie kritisieren? Sehr gerne. Bitte hier melden: info(at)danieldagan.com

Please also follow us on Facebook & Twitter. Thank you

Iran: die Welt wartet wohl, dass Israel die Kastanien aus dem Feuer holt… / “Obama, allies getting tougher on Iran” – we’ve heard it before! / איראן: העולם מקווה שישראל תוציא את הערמונים מן האש

Daniel Dagan 11. Februar 2010

דניאל דגן – In Teheran wird der Jahrestag der muslimischen Revolution gefeiert. Vor 31 Jahren kamen die Ayatollas an die Macht. Seitdem ist der Iran um Jahrzehnte zurückgefallen. Rechte von Frauen und Menschenrechte allgemein werden mit Füßen getreten. Der Iran entwickelt Atomwaffen, bedroht ständig seine Nachbarn und kündigt immer wieder an, den Staat Israel vernichten zu wollen.

Iran feiert die Revolution – und sein Atomprogramm; Frauen und Regimekritiker werden brutal unterdrückt

i-alalam2i-alalam1i-alalam3i-nyti-lastampa

Al Alam, Teheran: das Regime der Ayatollas feiert 31 Jahre Revolution… / zeigt dabei stolz sein Atomprogramm / …und bringt Durchhalteparolen von Präsident Ahmadinedschad / New York Times: Gegner werden geprügelt und festgenommen / La Stampa: der Iran versucht, die Kommunikation per Google Mail zu kappen

Die Bedrohung wächst; der Iran rüstet auf; die Großmächte können sich über Sanktionen nicht einigen

i-independent-abc-twinsi-washington-timesi-iran-dailyi-montreal-gazettei-reuters

Independent, London, Washington Times: neue Fotos vom 11.09.2001 erinnern zwar an Bedrohung… / Iran Daily: …doch China zögert und will immer noch den Iran besänftigen / Montréal Gazette: …auch wenn die USA den Druck auf Beijing erhöht / Reuters: Russland “signalisiert” Unterstützung von Sanktionen; nichts ist offiziell…

Appelle an das Gewissen bleiben ungehört… es tut sich nichts… worauf wartet man noch?

i-elie-wieseli-elie-wiesel3i-avital-alteri-time-war

Richard Silverstein Blog, International Herald Tribune Anzeige: Elie Wiesel mobilisiert Nobelpreisträger, um die Leaders der freien Welt wachzurütteln… / Avital Alter, Yediot: Obama schläft… Teheran handelt… / Time Magazine: Robert Gates, US Verteidigunsminister als Man of War?

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Unterdrückung im Iran: Soforthilfe per Twitter! Machen Sie mit!

Iran, Venzuela: die unheilige Allianz der Diktatoren

__________________________________

Hat’s Ihnen gefallen? Sagen Sie es bitte weiter! Wollen Sie kritisieren? Sehr gerne. Bitte hier melden: info(at)danieldagan.com

Please also follow us on Facebook & Twitter. Thank you!

Gaza Demo in Kairo: Lügen haben ellenlange Beine; 10 Kilometer lang! / Cairo joint Statement of Muslim Brotherhood & so called Peace Activists: Arab World DOES HAVE a Common Border with Gaza! / העולם מגלה את גבול מצרים עזה

Daniel Dagan 30. Dezember 2009

דניאל דגן - Meist gute oder gar SEHR gute Menschen haben sich in meiner Geburtsstadt Kairo versammelt, um für Gaza zu demonstrieren. Viele von ihnen nennen sich “Friedensaktivisten”, weil sie angeblich oder auch tatsächlich gegen Gewalt vorgehen wollen.

Dabei steht leider fest: durch ihre Aktionen unterstützen diese guten Menschen die Gewalt und den Terror der ägyptischen Muslim Brotherhood und deren Ableger Hamas, die ja in Gaza die Macht ausübt. Manche der sogenannten “Friedensaktivisten” wissen es bestimmt nicht. Andere verstehen es wohl. Sie handeln aber so, um ihrem Hass auf Israel und auf Juden Nachdruck zu verleihen.

gaza11gaza22gaza33g-eubam-2-headmissiong-aljazeera2

CTV.CA: das ist die über 10 Kilometer lange arabisch-arabische Grenze zwischen Ägypten und dem Gaza-Streifen / EUBAM, EU Mission in Gaza: weitere Landkarten der arabisch-arabischen Grenze / Colonel Alain Fangeras, Head of the EU Mission, die bei der Überwachung der arabsich-arabsichen Grenze helfen soll / ARABISCHER Sender AlJazeera zeigt die ARABISCH-ARABISCHE Grenze von Gaza

Von solchen Aktionen profitiert in erster Linie der Iran, der sowohl die Muslim Brotherhood in Ägypten als auch die Hamas in Gaza massiv unterstützt. Der Iran will destabilisieren und terrorisieren. Der Iran will Gewalt. Der Iran will Israel delegitimieren und letztlich auch eliminieren, wie sein Präsident Ahmadinedschad immer wieder verkündet.

Um seine mörderischen Pläne umzusetzen braucht der Iran Verbündete auch im Westen. Diese findet er immer mehr unter naiven Menschen, die sich angeblich für Menschenrechte einsetzen. Die selbst ernannten “Friedensaktivisten” betrachtet der Iran allerdings als nützliche Idioten.

g-eubam-3-teamg-eubam-5-eu-staffg-muslim-brothersg-alalam2-hamas

EUBAM, EU: das europäische Team an der arabisch-arabischen Grenze von Gaza / Appell an Europäer, Friedensarbeit an der Grenze zu leisten… / …doch die sogenannten Friedensaktivisten ziehen es vor, mit den Muslim Brothers zu demonstrieren / Al Alam, Teheran: …die, wie der Iran selbst, den Terror gegen Zivilisten in Israel unterstützen

Den Ayatollas gelingt es, auch böse Menschen zu gewinnen, die wie sie selbst Israel hassen. Solche bösen Menschen befinden sich leider auch unter den Demonstranten in meiner schönen Geburtsstadt Kairo. Sie verbreiten Lügen, Gerüchte und verleumderische Berichte über Israel, um den jüdischen Staat systematisch zu verteufeln. Ziel ist es, Israel zu steinigen (Goldstoning lautet der moderne Begriff in Englisch) und am Ende von der Weltkarte zu tilgen.

g-santa-cruz-sentinelg-monde2g-monde3g-monde

Santa Cruz Sentinel: diese Künstlerin wurde durch Ägypten in der Stadt El Arish in Sinai festgehalten / Le Monde: diese nette Menschen wurden bereits in Kairo gestoppt; somit haben die Demonstranten dick unterstrichen, dass Gaza eine gemeinsame Grenze mit der ARABISCHEN Welt hat und von Israel gar nicht blockiert werden kann!!!

Doch in diesem Fall haben die Demonstranten in Kairo etwas Großartiges geleistet. Gewollt oder ungewollt haben sie gezeigt, dass Ägypten – und somit die arabische Welt insgesamt – eine gemeinsame Grenze mit dem Gaza-Streifen hat. Immerhin 10 Kilometer lang! Endlich wurde mit der Lüge aufgeräumt, dass Israel eine “HERMETISCHE Blockade” gegen Gaza verhängt.

Israel darf natürlich seine Grenze zum Gaza-Streifen schließen. Das ist normal, natürlich und völlig legitim. Das tun auch andere Länder, wenn ihre Städte und Dörfer vom Nachbargebiet regelmässig beschossen werden.

Doch eine Blockade kann Israel gar nicht verhängen. Das gibt die Geographie einfach nicht her! Danke also an meine Geburtsstadt Kairo, die ja immer wieder die Weltkultur bereicherte. Danke an die “Friedensaktivisten” in Ägypten, die unsere Geographie Kenntnisse so wertvoll erweitern. Somit tragen sie zur Sachlichkeit bei und entkräften wirksam die anhaltende Hetzkampagne (Goldsteinigen, Goldsteinigung) von Goldstone und Co.

Lesen Sie bitte auch diesen Beitrag:

Avital Alter, Künstlerin: Verleumdungen gegen Israel sind mir lieber als Grabesreden für Israel

Ein Beispiel für die Berichterstattung über Gaza:

Euronews: Israel riegelt Gaza-Streifen HERMETISCH ab

Lesen Sie bitte auch diesen einleuchtenden Beitrag (English) des Prof. Gunnar Heinsohn von der Universität Bremen

Palestinian Youths: Ending the West’s Proxy War against Israel

______________________________

Hat’s Ihnen gefallen? Bitte weitersagen! Wollen Sie kritisieren? Sehr gerne. Bitte hier melden: info(at)danieldagan.com

Please also follow us on Facebook & Twitter. Thank you!

English version with Google

Nächste Einträge »