Christmas 2012: Nachdenklichkeit unter dem Weihnachtsbaum

Bob Englehart in Hartford Courant, Connecticut: Wiedergeburt in Newtown / Die Zeit, Hamburg: Traditionspflege mit Geschenken / Gazeta, Warschau & Dziennik, Krakow: Religion noch im Mittelpunkt / The Economist, London: Wegweiser durch die Hölle / Ulises in El Mundo, Madrid: wo bleibt die Liebe? / Libération, Paris: Angebot an Lösungen



Bei mir zuhause gibt es keinen Weihnachtsbaum. Doch ich bin von vielen eindrucksvollen Weihnachtsbäumen umgeben. Einige sehe ich direkt vor meinem Fenster. Manche sind vor öffentlichen Gebäuden aufgestellt. Andere schmücken Privatresidenzen und Wohnungen. Die meisten sind glanzvoll und schön. Andere schreien nach sentimentalem, religiösem Kitsch. Doch alle symbolisieren Nachdenklichkeit und Besinnlichkeit. Daran beteilige ich mich gern, auch wenn ich das christliche Fest lediglich als ein Beobachter erlebe.



Hilfe habe ich mir heute von diversen Medien geholt. An der kleinen Auswahl oben sehen wir, wie unterschiedlich das Fest betrachtet und bildlich dargestellt wird. Doch eines haben alle gemeinsam: nämlich den Versuch, die überlieferte Tradition für die Bewertung aktueller Entwicklungen und Probleme anzuwenden. Manchmal ist dieser Versuch bitterernst, wie im Fall vom Massaker der Schüler in Newtown (erstes Bild oben). Manchmal flüchtet man in die Ironie und nimmt sich selbst auf den Arm. Oft steht die Religion im Mittelpunkt.

Der Pastor und Bundespräsident Deutschlands Joachim Gauck hat die richtigen Worte gefunden, als er in seiner Weihnachtsansprache vom zentralen Begriff der Zuwendung in drei verschiedenen Formen sprach. Zitat: "In der Sprache der Politik heißt das: Solidarität. In der Sprache des Glaubens: Nächstenliebe. In den Gefühlen der Menschen: Liebe".

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Saint-Honorat, Îles de Lérins, Cannes: Gott und die Welt

Joachim Gauck wie ich ihn kenne

_________________________________

You are most welcome to follow and comment on Facebook & Twitter

Schlagwörter: , , , , , ,

Anmelden