Dämonisierung von Israel: so geht die Süddeutsche Zeitung mit der Wahrheit um / A major German daily reports: Israel is expanding thousands of settlements!

Schlagzeilen zum Reizthema / Or Reichert: soll man siedeln oder nicht? / Karten von der Westbank (Quellen: ProCon sowie InfoPlease) / Falschmeldung (aus der SZ übernommen), sowie richtige in Tiroler Tageszeitung



Heute abend hat die angesehene Süddeutsche Zeitung folgende Schlagzeile Online gestellt: Israel baut Tausende Siedlungen aus. Der kluge Leser müsste stutzig werden. TAUSENDE Siedlungen? Wo gibt es die? Und wie kann man sie ausbauen, wenn es sie womöglich in diesen gigantischen Dimensionen gar nicht gibt?



Laut Peace Now - eine Organisation, die dem Bau von Siedlungen äusserst kritisch gegenübersteht - gibt es in der Westbank 120 Siedlungen. Nehmen wir mal an, dass es sogar 150 sind. Aber TAUSENDE? Woher nehmen die Redakteure aus München diese Fantasiezahl? Wissen sie überhaupt, um welche Fläche es geht? Kann man auf 5640 Quadratkilometer Tausende Siedlungen (also Städte und Dörfer) bauen und sogar ausbauen?

Lösung des Rätsels: die verantwortlichen Redakteure, die die besagte Schlagzeile aufstellten, wollten schlicht und einfach Israel verteufeln. Beim Reizthema "Siedlungen" wussten sie wohl, offene Türen einrennen zu können. Fast jeder in Europa ist gegen Siedlungen. Wenn es gleich Tausende sind, die nun sogar ausgebaut würden, kann man damit noch mehr Hetze und Hass gegen den jüdischen Staat verbreiten. Also gleich richtig losschlagen.

Gewiss gibt es Gründe für Kritik. Es ist völlig legitim, die heutige israelische Ankündigung kritisch zu betrachten, 3000 neue Wohneinheiten in bestehenden Siedlungen bauen zu wollen. Doch kein seriöser Journalist darf Wohneinheiten mit ganzen Ortschaften "verwechseln". Einzelne Wohnungen sind eben keine "Siedlungen". Das wissen selbst die klugen Redakteure der Süddeutsche Zeitung.

Entsprechend haben sie noch im Laufe des Abends die Schlagzeile geändert. Jemand in der Redaktion hat wohl darauf aufmerksamt gemacht, dass diese glatte Lüge letzlich nicht hilft, Israel zu dämonisieren. Intelligente Leser würden bald erkennen, dass die Süddeutsche Zeitung absichtlich die Unwahrheit berichtet, um Israel negativ erscheinen zu lassen. Die Korrektur kam einige Stunden später. Nun gibt es eine neue Schlagzeile. Immerhin!

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