Noch liefert Israel Strom nach Gaza… muss es so bleiben? / Campaign of lies from Gaza: „Fire Jon Donnison of BBC“ / כתב בי.בי.סי מצייץ שקרים

BBC Watch: Lügner Jon Donnison entlarvt / Shlomo Cohen: noch ein Versuch / John Korn in Jerusalem Post: Erwartung & Realität / Amos Biederman in Ha'aretz: Morsi vermittelt / Or Reichert: Israel liefert Strom an Terroristen / Yossi Shahar in Srugim: ...die lustig weiterschießen



דניאל דגן - Ein wichtiges Ziel des Iran sowie von Hamas ist es, durch die ständige Beschießung von israelischen Städten und Dörfern vom Bürgerkrieg in Syrien abzulenken. Dieses Ziel wird weitgehend erreicht. Hamas feuert ständig iranische Raketen ab und bekommt sehr viel Aufmerksamkeit in den Medien. Im Vergleich dazu berichtet man relativ wenig über die kontinuierliche, brutale Gewaltanwendung etwa in Aleppo und Damascus, wo es viel mehr Tote und Verletzte als in Gaza gibt.



Dem BBC Korrespondenten Jon Donnison reicht es aber nicht aus. Er will partout nachhaken. Er will die Israelis so richtig verteufeln. Er spürt möglicherweise, dass dies im Einklang der Politik seines Senders steht, der sich in diesen Tagen zum Helfer der Kampagne zur Dämonisierung und Delegitimierung des jüdischen Staates macht. Deswegen hat Joh Donnison ganz bewusst und gezielt das Bild einer getöteten Person aus Syrien als ein Opfer aus Gaza präsentiert (erste Zeichnung oben). Er fügte die Bemerkung hinzu: "Heartbreaking!" (herzzerreißend). Jon Donnison hat sich in den Dienst der Gräuelpropaganda von Iran und Hamas gestellt und somit selbst disqualifiziert. Dazu fällt nur eins ein: Pfui!

Die Verhandlungen über eine Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas gestalten sich schwierig. Das war auch anders nicht zu erwarten. In der zweiten Zeichnung oben werden wir daran erinnert, dass es solche Bemühungen mehrmals gegeben hat - leider immer vergebens. Hamas und die hinter ihr stehenden Kräfte verzichten nicht auf ihre erklärte Absicht, den jüdischen Staat auszulöschen. Waffenruhe hin oder her - die wiederholte Beschießung von Ortschaften in Israel ist für Hamas lediglich das Vorspiel zum richtigen Kampf um die "Befreiung" des ganzen Landes, das die Araber reklamieren.

Soll man die Erwartungen zurückschrauben, was eine Waffenruhe angeht? Mehrere Politiker plädieren dafür, da sie keine Chance auf eine echte, glaubwürdige und langfristige Beruhigung der Lage mehr sehen. Die Auseinandersetzungen darüber werden in den dritten und vierten Karikaturen beschrieben. Man möchte sich mit den Realitäten abfinden, lautet die Begründung... der ägyptische Präsident soll eine Vereinbarung zustande bringen, die eine Einigung doch noch möglich macht...

Die letzten zwei Zeichnungen beschreiben eine Absurdidät, die in Europa kaum oder nicht ausreichend bekannt ist: während die Hamas Raketen auf Sderot und andere Städte schießt, beliefert Israel Gaza mit Lebensmitteln, mit Medikamenten, mit Gebrauchsgegenständen und sogar mit Strom. Jawohl! Der Strom, der für die Herstellung manch tödlicher Raketen benutzt wird kommt aus Israel selbst! Auch noch in diesen Tagen. Dagegen wehren sich viele Israelis und schlagen vor, ganz einfach den Strom abzuschalten.

Diese Option ist nicht von der Hand zu weisen. Doch kurzfristig kann sie nicht angewendet werden. Der Strom, mit dem Israel den Gazastreifen versorgt, dient ja nicht nur für militärische Zwecke. Manche lebenswichtigen Dienste hängen von den zuverlässigen Lieferungen aus Israel ab. Humanitäre Überlegungen überwiegen. Allerdings: der Gazastreifen hat eine lange Grenze mit Ägypten. Mittelfristig ist es wohl möglich und wünschenswert, dass die Bedürfnisse der Menschen in Gaza über Ägypten abgedeckt werden. Bisher war es aber leider so, dass von und über Ägypten überwiegend Waffen nach Gaza kamen.

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