Eine Chance für Venezuela: weg mit Chávez! / At last, a chance to get rid of Chávez / צ’אנס להיפטר מ-צ’אבס

Venezuela Al Dia: Wahlzettel vorbereitet / El Nacional: per Tweeter ist Capriles überlegen / Ultimas Noticias: ...doch es gilt, tatsächlich zu wählen! / Weil in Tal Cual: Chavez lehnte Debatte ab / ...er manipuliert und transportiert Wähler/ Rayma in El Universal: Ergebnisse hier abzulesen



Heute bekommt Venezuela eine echte Chance, endlich den Wechsel an der Staatsspitze herbeizuführen. Der amtierende Präsident Hugo Chávez hat das Land in Armut und Chaos gestürzt. Er verletzte die Bürgerrechte und machte keinen Hehl daraus, dass er Venezuela in eine Diktatur nach dem kubanischen Muster verwandeln will. Er versucht auf Lebenszeit zu regieren. Er beschneidet die Pressefreiheit und manipulierte mehrfach Wahlen, um unbedingt an der Macht zu bleiben.



Mit Henrique Capriles Radonski bekommt Chavez zum ersten Mal einen starken Gegner, der die Opposition weitgehend einigen konnte. Der 40 Jahre alt Kandidat wirkt dynamisch, mutig und sehr entschlossen. Diese Fähigkeiten braucht er auch unbedingt. Denn der amtierende Präsident hat gegen ihn paramilitärische Schlägertrupps eingesetzt. In manchen Stadtteilen von Caracas kann Capriles gar nicht erscheinen. Es wäre schlicht und einfach lebensgefährlich.

Chávez regiert bereits seit knapp 14 Jahren und möchte unbedingt weitere sechs Jahre an der Macht bleiben. Sein Idol und Freund ist Fidel Castro. Er besucht ihn häufig und holt von ihm Rat ein. Internationale Partner von Chávez sind der iranische Präsident Achmadinedschad sowie der syrische Präsident Bashar Assad. Einen anderen Partner - den Chávez sehr schätzte und lautstark unterstützte - ist nicht mehr am Leben; es ist der frührere libysche Diktator Muammar Gaddafi.

Bei den Meinungsumfragen schwankt die Unterstützung für Chávez bzw. für Capriles erheblich. Es ist anzunehmen, dass die bisherigen Umfragen sehr stark von den politischen Präferenzen der Forscher beeinflusst wurden. Heute aber findet DIE entscheidende Umfrage statt - die Wahl selbst!

Internationale Wahlbeobachter sagen, dass der Urnengang einigermassen gut organisiert ist. Viele Manipulationen durch den amtierenden Präsidenten und seine Anhänger hat es allerdings im Vorfeld gegeben. Dennoch haben heute die knapp 19 Millionen Wahlberechtigten eine echte Chance, den egozentrischen, selbstherrlichen Chávez loszuwerden, der sein an sich reiches Land in eine Misere regierte.

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