Zapatero bei Obama; Spanien & USA wieder versöhnt / «La amistad de España y Estados Unidos es fundamental para el bienestar de millones de personas en todo el mundo» – Zapatero / ספטרו, ספרד: לפני הביקור הצפוי בישראל – צילום עם אובמה בבית הלבן

RTVE (sapnisches TV): Zapatero im Weißen Haus - sensationell! / New York Times: am gleichen Tag & Ort Konzert von Música Latina; diese Melodien bewegen die Hispanics - eine Bevölkerungsgruppe, ohne die Amerika nicht mehr zu regieren ist / La Vanguardia zeigt Zapatero auf dem Capitol Hill: mit der USA Flage im Rücken wird er bald Jerusalem besuchen, wo viel Misstrauen gegenüber Spanien herrscht / Ha'aretz: in Israel - wie auch in den USA - ist Michelle bei weitem beliebter als ihr Mann Barack / El Mundo: Zapatero verspricht mehr Guardia Civil für Afghanistan und kritisiert vehement den Einsatz im Irak / Le Figaro: doch gerade im Irak ist es relativ ruhig... hier ein US Hubschrauber über den 2000 Jahren alten Ruinen von Ziggurat d'Ur ("Himmelshügel")  / El Periodico zitiert Obama: den Friedensnobelpreis habe ich doch nicht verdient! Antwort des Nobelkomitées: stimmt, doch später werden Sie ihn noch weniger verdienen; und eigentlich wollten wir nur Ihren Vorgänger George Bush anöden



דניאל דגן - Seit seiner Amstübernahme vor knapp sechs Jahren war Spaniens Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero nicht im Oval Office. Die Beziehungen zwischen den beiden NATO Partnern waren gestört, weil die sozialistische Regierung nach den Anschlägen von Madrid die spanischen Truppen aus dem Irak einseitig und abrupt abgezogen hatte.



Washington hat Zapatero dieses Verhalten übel genommen. Eine Versöhnung mit dem früheren US Präsident George Bush kam nicht zustande.

Nun aber machen Obama und Zapatero einen neuen Anfang. Beide waren übrigens gleichermassen gegen den westlichen Einsatz im Irak und für das Engagement in Afghanistan. Inzwischen aber gibt es eine ganz neue Situation: im Irak ist es relativ ruhig geworden... in Afghanistan läuft alle schief...

Es ist kaum ein Zufall, dass pünktlich zum Washington Besuch von Zapatero US Präsident Obama im Weißen Haus mit Künslern aus Cuba, Mexico, der dominikanischen Republik, Puerto Rico und anderen spanischsprechenden Ländern die Música Latina würdigt. Die hispanische Bevölkerung in den USA wächst am schnellsten. In einigen Staaten ist Spanisch inzwischen eine unabdingbare, zweite Sprache geworden.

Amerika ändert sein Gesicht. Die hispanische Kultur und die spanische Sprache sind im Kommen. Der ehrgeizige Obama weiß natürlich, dass er ohne die Hispanics chancenlos ist. Sowohl bei der Durchsetzung seiner Reformen als auch bei einer möglichen Wiederwahl in drei Jahren.

Spanien ist nun mal das "Mutterland" der Hispanics. Bei allen lateinamerikanischen Impulsen und Wandlungen ist die iberische Halbinsel immer noch die Hauptquelle von Traditionen, Lebensart und kulturellem Erbe der Menschen, die sich als Hispanics verstehen. Insofern hat Zapatero recht: die guten Beziehungen zwischen Spanien und den USA sind für viele Millionen Menschen lebenswichtig. Und sie werden zunehmend auch das atlantische Verhältnis beeinflussen oder gar bestimmen.

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