Obama und die Muslime: woran scheiterte die Versöhnung? / Attacks on Western embassies across the Muslim world

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Mit dem Namen Barack Obama verbindet man zurecht die westiliche Unterstützung für den sogenannten Arabischer Frühling. Gleich am Anfang seiner Präsidentschaft hat Obama mit seinen großen Reden in Ankara und in Cairo versucht, Signale der Versöhnung und der Verständigung mit der muslimischen und arabischen Welt zu setzen. War alles falsch?



Der Ansatz war bestimmt richtig. Die Absicht war ehrenhaft und gut. Doch Obama scheiterte an seinem Unwissen. Er scheiterte auch daran, dass er sich als Teil seiner Sozialisierung ganz unzutreffende Ansichten zur Situation in Arabien zu eigen machte. Obama wurde von einem schwarzen Prediger beeinflusst, der Hass gegen Juden verbreitete. Er verkehrte in intellektuellen Kreisen von Pseudo-Linken, die Allianzen mit gewaltbereiten Islamisten propagieren und dafür alle nur denkbaren Ausreden finden.

Nun zahlt America die Zeche. Ein Botschafter, der die arabische Sprache beherrschte und die arabische Welt besonders mochte wurde in Libyen von Fanatikern ermordet. Die Attentäter kommen just aus den Kreisen, mit denen Obama und seine Anhänger einen Dialog angestrebt haben - allerdings unter falschen Voraussetzungen. Die Botschaften von Obama kamen ganz anders an, als er sie meinte. Sie wurden als Zeichen der Schwäche und der Nachgiebigkeit verstanden. Nun steht Obama vor dem Scherbenhaufen seiner Orient-Politik.

Nun schickt Obama Kriegsschiffe nach Libyen. Das ist eine irrelevante Reaktion, die die Sicherheitslage nicht verbessern kann. Mit dieser hochmodernen Ausrüstung kann man nicht Mörder bekämpfen, die aus dem Hinterhalt agieren und oft bereit sind, sich selbst in die Luft zu sprengen. Zudem symbolisieren Kriegsschiffe Fremdherrschaft und erinnern an Feldzüge der Kolonialzeit. Besonders traurig ist, dass nun der Anschlag in Benghazi auch zum Wahlkampfthema gemacht wird.

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