Beliebtheit & Bilanz: Was zählt, wenn die Amerikaner zur Wahl gehen? / DNC Charlotte: Michelle! / ההצגה של מישל אובמה

Jim Morin in Miami Herald: Obama muss schweres Gepäck tragen / Kevin Siers in Charlotte Observer: ...und holt sich Rat bei Carter / Wegweiser Charlotte / Creative Loafing: Grundsatzprogramm gepredigt  / Huffington Post: Michelle ist nicht zu toppen / Washington Post: ...sie kann echt begeistern



דניאל דגן - Charlotte ist zwar die größte Stadt in North Carolina. Aber im Vergleich zu den großen amerikanischen Metropolen ist sie eine relative kleine Stadt. Die Einwohnerzahl liegt bei unter einer Million. Doch in Charlotte wird in diesen Tagen Geschichte gemacht. Der Parteitag der Demokraten soll den Siegeszug einläuten, der Barck Obama in eine zweite Amtszeit führt.



Doch momentan ist alles noch offen. In den Umfragen ziehen Obama und sein republikanischer Herausforderer Mitt Romney gleich auf. Dich Chancen des jungen amerikanischen Präsidenten sind durch eine miserable Wirtschaftsbilanz getrübt. Rekord Defizit. Rekord Arbeitslosigkeit. Unkontrollierte, illegale Immigration. Fehlende Fähigkeit, Reformen wie sein Gesundheitsprogramm richtig umzusetzen. Der Weg nach Charlotte ist hart (erste Zeichnung oben).

Obama wirft seinem Rivalen Romney vor, alte, gebrauchte und schlechte Rezepte zur Sanierung der Wirtschaft anwenden zu wollen. Doch er selbst muss sich vorwerfen lassen, etwa von Jimmy Carter inspiriert zu sein - der als einer der schlechtesten Präsidenten in der Geschichte der USA gilt (zweite Karikatur). Unter diesen Umständen bleibt Charlotte ein undurchsichtiges Wirrwarr von Tendenzen und Interessen, die in der eigenen Partei herrschen. Ein Wegweiser ist von Nöten (dritte Zeichnung).

Das soll ein Grundsatzprogramm schaffen, das auf dem Parteitag beraten wird. Auf dem vierten Bild sehen sie eine begeisterte Delegierte, die fast messianisch darum wirbt, ihre Vorstellungen von Staat und Gesellschaft zu akzeptieren. Doch wie es eben so ist, gibt es mächtig Streit und Differenzen. Am Ende werden die Aussagen von politischem Kalkül bestimmt. Was erhöht die Chancen für  Obama, im White House zu verbleiben?

Wir sind bei der hübschen Michelle. Die Gattin des Präsidenten ist nicht nur schön. Sie ist auch intelligent, sportlich und ehrgeizig. Mit ihrem Charme kann sie nicht nur die Delegierten motivierern (fünftes Bild). Viele Amerikaner im ganzen Land werden angesteckt. Die Begeisterung ist perfekt (letztes Bild). Doch Beliebtheit allein reicht nicht aus, um diese Wahlen zu gewinnen. Es muss dazu noch die Überzeugung kommen, dass unter den aktuellen Umständen die Bilanz von Obama letztlich doch nicht SO schlecht ist.

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