Obama-Romney: Bilder aus dem Wahlkampf / BEST scenes from presidential race

Huffington Post: diese Karte zeigt den aktuellen Stand / Henry Payne in Town Hall: die Wirtschaft entscheidet mit / Columbus Telegram: Kampf um Latino Vote / Black America: die Geschichte zählt / Alexander Hunter in Washington Times: welche Option für Libertarians? / Horsey in Los Angeles Times: wer entscheidet am Ende?



So kann man fast am Besten den Wahlkampf in den USA begleiten. Schauen Sie sich die Bilder unten an. Sie bekommen eine gute, aktuelle Übersicht.



 

  • Die Kontrahenten Mitt Romney und Barack Obama (oben links) üben täglich den Zweikampf. Es geht um viele, verschiedene Sachverhalte. Doch es geht ganz klar auch um eine gekonnte Darstellung und eine persönliche Zu- oder Abneigung. Momentan führt Obama. Er hat aber noch lange nicht die notwendige Zahl der Wahlmänner, die am Ende den nächsten Präsidenten bestimmen.
  • Es geht ganz zentral um die Wirtschaft. Obama amtiert seit knapp vier Jahren. Natürlich wird ihm die Krise zur Last gelegt. Doch Romney hat sich bisher nicht sehr mit Ruhm bekleckert. Viele Amerikaner fragen sich, warum er als ein sehr reicher Mann so wenig Steuern an den Staat abführt.
  • Es geht auch um ganz unterschiedliche Wählergruppen. Eine wichtige, wachsende ist die der Hispanics - Zuwanderer, die aus Lateinamerika kommen. An sich sind sie konservativ und streng religiös. Der republikanische Kandidant Romney betont viele Werte, die die Hispanics teilen. Doch Romney bekämpft die illegale Zuwanderung aus Mexico. Das kann ihm zum Verhängnis bei der Latino Vote werden.
  • Die meisten Schwarzen solidarisieren sich mit dem schwarzen Präsidenten Obama. Das steht fest. In vielen Medien und Blogs betonen schwarze Politiker und Journalisten ihre Abstammung sowie ihre Leidensgeschichte. Immer wieder wird an die Zeit der Sklaverei erinnert.
  • Der Wahlkampf ist natürlich auch ein ideologischer Kampf. Was sind eigentlich amerikanische Werte? Wer vertritt sie am deutlichsten? Was bedeutet Libertarians und wen sollen Menschen wählen, die sich dieser Gruppe zugehörig fühlen?
  • Prognosen sind verfrüht. Es kann noch viel passieren. Doch Los Angeles Times stellt bereits fest, dass die Entscheidung eng sein könnte. In dem letzten Beitrag wird nicht ausgeschlossen, dass ein Kandidat gewählt wird, der nicht die Mehrheit der Bevölkerung hinter sich versammelt. Das ist zuletzt im Jahre 2000 passiert. Der Demokrat Al Gore hatte zwar die meisten Stimmen im Land bekommen, doch der Republikaner George Bush wurde Präsident, da er im Gremium der Wahlmänner die Mehrheit hatte.

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