Blinde Gewalt: Batman… Renaissance Man… Olympics / From Burgas to London: all about security / איך למנוע פיגועים

Anatoly Stankulov in Duma, Sofia: Hydra Terror gefährdet Tourismus / BurgasInfo: wie bei diesem Anschlag in Bulgarien / Chip Bok in Bokbluster: vor dieser Gewalt wurde hier gewarnt / Shlomo Cohen in Israel Ha'yom: dennoch wurde zugeschlagen / Or Reichert: ...mit blutiger Konsequenz / Ronny Gordon in Jerusalem Post: moderne Wiedergeburt



דניאל דגן - Ich komme gerade aus London zurück. Ich habe hautnah erleben können, wie sich die Stadt auf die olympischen Spiele vorbereitet. Ein spannendes, inspirierendes Erlebnis. Die Engländer bringen es cool.



Allerdings gibt es eine Schattenseite. Das ist die Angst vor Anschlägen. Die Organisatoren müssen leider befürchten, dass politisch motivierte Gewalttäter bzw. Amokläufer ihnen einen Strich durch die Rechnung machen. Das ist keine Panikmache. Das ist eine akute, überall spürbare Gefährdung, die die gute Stimmung trüben könnte. Mit blindem Terror - aus welchen Gründen auch immer - ist wirklich nicht zu spaßen.

Entsprechend treffen die Behörden umfangreiche Vorbereitungen. Scharfe Kontrollen. Immer wieder physische Barrieren, die den Zugang zu vielen Attraktionen einschränken. Und natürlich verstärkte Präsenz von Polizisten, die meist kugelsichere Westen tragen. London hat nichts an Attraktivität verloren. Doch Teile der Stadt erwecken manchmal den Eindruck, sich in einer Festung zu befinden.

Zwei Anschläge der letzten Tage werden ganz konkret analysiert. Der Terrorangriff auf israelische Touristen in Bulgarien, der höchstwahrscheinlich von Islamisten verübt wurde. Und die Schießerei in einem Kino in Denver, bei dem gerade der Film Batman gezeigt werden sollte. Von der Motivation her sind diese zwei Fälle völlig unterschiedlich. Doch in der Ausführung haben sie einen gemeinsamen Nenner. Die Täter wollten wahllos Menschen töten, um eine bestimmte Botschaft rüber zu bringen.

Machen wir uns nichts vor. Gegen diese Art von Gewalt helfen Sicherheitskräfte nur bedingt. Sie können eher reagieren, nachdem das Schlimmste bereits passiert ist. Politisch motivierte Anschläge finden statt, weil Solidarität im Kampf gegen Terror mangelhaft ist, und die Nachrichtendienste oft im Vorfeld nicht aufklären können. Amokläufe von einzelnen Personen deuten häufig auf ein Versagen in Familien, Schulen und Freundeskreis hin.

Der beste, allerletzte Schutz ist Wachsamkeit durch Menschen, die sich zufällig in der Nähe des Attentäters befinden. Sie können beobachten, bewerten, warnen - und manchmal sogar Anschläge verhindern. Sie können auch im Nachhinein erheblich helfen, indem sie bestimmte Verhaltensregeln lernen und anwenden. In diesem Bereich kann die Gesellschaft noch sehr viel tun, um besser zu informieren und auch gezielt zu schulen.

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