Iran Sanktionen: Öltanker kreisen vor Bandar Abbas / Iran stores unsold oil on idled ships – NYT / איראן מאחסנת נפט במכליות

Bint Battuta: Bandar Abbas um 1700 / New York Times: getarnte Firmen / Avital Alter: der Wolf im Schafspelz / Al Majala, Saudi Arabien: Achmadinedschad bastelt / Fahd Kasimi in Al Eqtisadiah: ...während Gespräche sich im Kreis drehen / Habib Hadad in Al Hayat. Saudi Arabia: Iran zeigt Muskeln / Arabian Business: ...worauf diese Antwort kommt



דניאל דגן - Sind die Sanktionen gegen den Iran wirksam oder nicht? Darüber kann man geteilter Meinung sein. Auf jeden Fall steht fest, dass sie gravierende Probleme für das Regime der Ayatollahs verursachen. Wenn die Sanktionen tatsächlich von der ganzen internationalen Gemeinschaft durchgeführt werden, gibt es bestimmt eine Chance, die Führung im Iran zur Änderung ihrer Politik zu bewegen.



Ein Zeichen dafür ist der Umstand, dass zur Zeit vor der großen und traditionsreichen iranischen Hafenstadt Bandar Abbas viele Tanker ihre Runden drehen. In diesen Schiffen lagert iranisches Erdöl, das Tehran vergeblich zu verkaufen versucht, wie an dieser Stelle ausführlich berichtet wird. Zudem unternimmt der Iran viele Anstrengungen, um seine Exporte bzw. Importe von Öl (der Iran importiert massiv Ölprodukte, die er selbst nicht herstellen kann) zu maskieren. Unter der zweiten Zeichnung oben finden Sie einen Link, in dem die Täuschungsmanöver erläutert werden.

Warum hat der Iran bisher dennoch Erfolg? Das liegt an seinen Unterstützern - allen voran China und Russland. Aber auch an den geistigen Brandstiftern, die wie Günter Grass Hass und Hetze gegen Israel verbreiten, statt das Atomprogramm des Iran zu kritisieren (dritte Zeichnung oben). Wen wundert es, dass Achmadinedschad weiterhin lustig an der Atombombe basteln kann? Zumal die Gespräche mit den großen und regionalen Mächten sich weiter im Kreis drehen (vierte Zeichnung) und keine konkreten Ergebnisse bringen.

Der iranische Präsident fühlt sich mächtig. Er rüstet weiterhin auf. Er bedroht die Nachbarstaaten (und auch Europa) mit Raketen, die eines Tages atomar bestückt werden könnten. Seine Muskeln bestehen gar aus solchen Raketen, wie oben zu sehen ist. Die arabischen Staaten in der Region sind über diese Entwicklung alles andere als glücklich. Die letzte, ganz aktuelle Zeichnung zeigt und erklärt, wie sie darauf reagieren: Nämlich mit zusätzlichen Bestellungen von hochmoderen Waffen.

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