Los Cabos, Mexico: Wirtschaftskrise im Vordergrund bei G20-Gipfel und Präsidentschaftswahl / G20 to meet in euro crisis (and Mexican presidential race) ‎shadow

Peninsular, Los Cabos, Mexico: Wirtschaft & Umwelt auf Kollisionskurs / Präsidentsschaftkanidaten streiten um Privatisierung (Zeichnung: Ricardo) / Osvaldo in El Sudcaliforniano: Gewalt gegen Journalisten ebenfalls ein Thema / Tribuna: Debatte der Bewerber / Ahumada in La Jornada: der Peso rutscht / Adriana in El Mexicano: 30 % noch unentschieden... so wird alles enden...



In wenigen Tagen beginnt der G20 Gipfel in Mexico. Es ist mal wieder eine Zusammenkunft von Spitzenvertretern der größten Industrienationen. Thema Nummer 1 wird die anhaltende Wirtschaftkrise sein, die viele Teile der Welt erfasst.



Bereits heute habe ich die Region besucht (wenn auch nur virtuell), in der die Beratungen stattfinden werden. Die lokalen Medien berichten viel über die geplanten Demonstrationen sowie über die Sicherheitsmassnahmen. An dieser Stelle wird dagegen protestiert, dass die Schule ausfällt, und die Anwohner viele Einschränkungen hinnehmen müssen. Als erfahrener Gipfelteilnehmer kann ich nur sagen: typisch Gipfel. Vielleicht sollte man darüber nachdenken, wie man solche Veranstaltungen ohne Härte für die Bevölkerung zustande bringt. Auch die Spitzenpolitiker können sich etwas einschränken!

Es ist ein Zufall, dass in nur 14 Tagen Wahlen in Mexico stattfinden. Das Land muss zwischen vier Bewerbern zum Amt des Präsidenten entscheiden. 30 Prozent der Wähler sind noch unentschieden. Bemerkenswert ist, dass auch bei diesem Ereignis die Wirtschaftsthemen dominieren. Krise gibt es auch in Mexico. Der Peso rutscht und rutscht...

Damit kommen wir wieder zur Euro-Krise, die ein zentrales Thema beim G20 Gipfel sein wird. Dem französischen Präsidenten Fraois Hollande wird nachgesagt, dass er in Mexico den Druck auf Bundeskanzlerin Angela Merkel erhöhen will, Eurobonds doch noch einzufüren (um damit praktisch eine Vergemeinschaftung der Schulden in Europa zu erreichen). Der frühere französische Außenminister Alain Juppé kommentierte diese Absicht gestern als eine gemeine, schlechte Idee. Sinngemäss sagte er: man will die Deutschen isolieren, um sie zur Zahlung zu zwingen; Das wird nicht funktionieren!

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Saint-Honorat, Îles de Lérins, Cannes: Gott und die Welt und G20

Huntsville, Ontario: mein Name ist Nobody; Obama & Merkel sind gerade bei mir

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