Partner auch auf dem Schachbrett: ein Israeli und ein Inder bei der Weltmeisterschaft / World Chess Championship: No breakthrough yet in Moscow / מחזיקים אצבעות לבוריס

Ha'aretz: mehr als nur ein Spiel / World Chess Championship: Official Website / Mate in Moscow: Frank Stiefel zeigt Professoren für Schach / sowie die Festung von Anand und  die nächste Schachpartie / Shlomo Cohen in Israel Ha'yom: Gelfand beim Kampf um den Titel



דניאל דגן - Boris Gelfand aus Israel und Viswanathan Anand aus Indien spielen heute in Moskau das voläufig letzte Spiel der Schachweltmeisterschaft. Sollte einer von ihnen gewinnen, wird der Sieger zum Weltmeister gekürt. Wird auch diese Partie mit einem Unentschieden enden (wie 9 der bisher 11 Runden), wird es eine neue Phase des Wettbewerbs geben.



Diese Situation ist eingetreten. Sie bedeutet: ab Mittwoch werden Anand und Gelfand zunächst bis zu vier Schnellschachpartien spielen bei denen jeder Teilnehmer 25 Minuten zur Verfügung hat plus 10 Sekunden pro Zug. Wenn immer noch kein Gewinner feststeht wird es bis zu 10 Blitzpartien geben -  5 Minuten Bedenkzeit plus 3 Sekunden pro Zug. Wenn auch dann keine Entscheidung fällt wird eine Sudden-Death-Blitzpartie gespielt, bei der Weiß einen Bedenkzeitvorteil von 5 gegen 4 Minuten erhält und gewinnen muss. Sonst ist Schwarz der Sieger.

Die Spannung ist groß. Von vorneherein war der Inder Favorit. Doch der Israeli hat sich bisher gut geschlagen und einmal sogar überraschend gewonnen. Heute spielt Anand Weiß, was ihm widerum einen Vorteil gibt. Wird Anand diesen Vorteil nutzen können, um seinen begehrten Titel zu verteidigen?

Gewinnen werden jedenfalls beide Spieler. Der Geldpreis beträgt 1,5 Millionen Dollars für den Sieger und 1 Million Dollars für den Unterlegenen. Summen, die sich sehen lassen können. Auch das Schachspiel schlechthin ist ein großer Sieger dieser Weltmeisterschaft. In Indien, in Israel und natürlich in Russland, das seine Position als Schachweltmacht durch den Austragungsort glänzend behauptet.

Auch politisch hat die Begegnung Symbolkraft. Die aufsteigende Macht Indien sucht neue Wege und Partner. Aus Israel - das im Westen zunehmend isoliert wird - kommen immer wieder neue kreative Ansätze. Bereits jetzt arbeiten Indien und Israel eng zusammen. Neue Impulse sind gefragt und werden durch die Begegnung in Moskau ganz bestimmt begünstigt.

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