Zwischen Tragödie und Nostalgie: Die Drachme kommt! / Η μοίρα της Ελλάδας είναι στα χέρια της τον ελληνικό λαό / GREXIT (Greek Euro Exit) looms

Ta Nea, Athen: Staatspräsident verfangen... kein Koalitionsgebäude... / hilflose Helfer Merkel & Hollande / Pfarrverband Reuland: nach Lösung suchen / Ouest France: Eurozone endlich verlassen! / The National: Rückkehr in die Vergangenheit / Theopedia: Drachme Nostalgie



Die Situation in Griechenland ist verfahren. Eine Einigung über die Bildung einer Regierung ist wohl nicht mehr möglich. Neue Wahlen scheinen unvermeidbar zu sein. Der griechische Staatspräsident Karolos Papoulias warnt vor einer Tragödie für sein Land, wenn GREXIT tatsächlich stattfindet. Oder anders gesagt, wenn Athen die Eurozone verlässt.



In der Tat fehlt es nicht an Risiken. Die Umstellung auf die Nationalwährung Drachme wird sehr teuer sein - für Europa und für Griechenland selbst. Zudem wird sie die Finanzmärkte weiter verunsichern und sehr viel Ungewissheit mit sich bringen. Das alles ist Gift für die Wirtschaft. Investitionen und Wachstum kommen erst, wenn eine gewisse Stabilität herrscht.

Allerdings ist die gegenwärtige Lage keineswegs besser. Die wiederholten Versuche, das europäische Sparpaket doch noch umzusetzen, scheiterten kläglich. Das griechische Volk will oder kann es nicht akzeptieren. Das übersieht wohl der Staatspräsident in seiner Verzweiflung. Griechenland kommt einfach nicht weiter. Das Land versinkt immer tiefer in der hausgemachten Krise. Das kann man nicht mehr schön reden.

Worin besteht die Lösung für die Misere? Sie besteht darin, dass sich Griechenland von den europäischen Fesseln befreit. Es ist nun mal evident, dass die große Mehrheit der Griechen die Bedingungen zur Rettung des Euro ablehnt. Mit diesem Umstand müssen sich alle Beteiligten abfinden. Eine weitere Überzeugungsarbeit ist sinnlos. Bei einem heißen Wahlkamf, der nun auf Griechenland zukommt, kann die Vernunft ganz sicher nicht obsiegen.

Den Befreiungsakt kann sich das Land selbst schenken. Es kann (und muss sich wohl) auf die älteste Währung Europas besinnen, die ihren Namen von der Antike beibehält. Das bringt nicht nur erhebliche ökonomische Vorteile. Das kann auch den verletzten Nationalstolz wieder herstellen. Wirtschaft ist bekanntlich zu 50 Prozent Psychologie. Die restlichen 50 Prozent können durch gute Leistung und harte Arbeit erbracht werden.

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