Sozialisten gewinnen in Athen: Flüchtlingsdrama Hauptproblem für Griechenland – und Europa / Refugee influx a major problem for new Greek Socialist government – and for the rest of Europe as well / יוון: הסוציאליסטים באים, הפליטים מוסיפים לזרום

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דניאל דגן - Rechtsruck in Europa? nicht unbedingt. In Griechenland haben die Sozialisten gerade gewonnen! Doch sie beerben Probleme, die mit ideologischen Vorsätzen nicht zu lösen sind. Eine horrende Staatstverschuldung, die soziale Leistungen nach sozialistischer Leseart kaum begünstigt... und ein andauerndes, akutes Flüchtlingsproblem, dessen Dimensionen Europa erst begreifen muss. Ein modernes griechisches Drama, bei dem auch Sozialisten es sehr schwer haben werden, ihre Prinzipien von Menschlichkeit und Gerechtigkeit in die Tat umzusetzen.

An den Küsten der vielen Inseln Griechenlands landen nämlich jede Nacht viele Menschen aus Afghanistan, aus dem Iran, aus Irak, aus dem Kaukasus und sonstwo... alle wollen ins "gelobte Europa", in dem sie sich Arbeit und Wohlstand versprechen. Während Athen mit dem Problem schon längst überfordert ist, hagelt es in der ganzen Welt Kritik an den unwürdigen Bedingungen, in denen die Flüchtlinge leben müssen.



Besuchen Sie bitte diese Website, um mehr über Flüchtlingsprobleme zu erfahren:

UNHCR: The UN Refugee Agency

Informationen über das griechische Flüchtlingsdrama finden Sie hier:

Griechenlands Flüchtlingsproblem (Quelle: OnlineZeitung24.de)

Von der Türkei aus kommen immer mehr Flüchtlinge in Griechenland in Booten an, die sogenannten Boatpeople. Die Zahl der Flüchtlinge, die aus unterschiedlichsten Beweggründen diesen lebensgefährlichen Fluchtweg nutzen hat sich im Jahr 2008 fast verdoppelt. 13252 Menschen haben diesen Weg beschritten, die meisten von ihnen Kinder, die oft alleine von ihren Eltern losgeschickt werden, weil diese sich eine bessere Zukunft für ihre Kinder erhoffen. Meist machen sich die Boatpeople in der Nacht auf den Weg um unentdeckt zu bleiben. Die Menschen flüchten aus wirtschaftlicher Not oder werden in ihren Heimatländern verfolgt.

Die meisten von ihnen wollen irgendwo in der EU einen Asylantrag stellen, meist aber werden sie entdeckt und dann inhaftiert. Durch die große Zahl von Flüchtlingen sind die Flüchtlingslager Griechenlands inzwischen völlig überbelegt und arbeiten an ihrer Kapazitätsgrenze. Ein Beispiel: das einzige Flüchtlingslager auf der griechischen Insel Lesbos hat Unterbringungsmöglichkeiten für 280 Menschen, derweil sind alleine dort 990 Menschen untergebracht und es werden fast täglich mehr. Teilweise sind sie gezwungen Monate dort zu leben. Die UNHCR bemängelt seit langem, Griechenland verstoße gegen die Menschenrechte, weil es den Flüchtlingen keinen Ausgang gewähre, was einer Inhaftierung gleichkommt, die Insassen dürfen an manchen Tagen die Gebäude nicht verlassen, weil angeblich es an Aufsichtspersonal fehle.

Der nächste Punkt der bemängelt wird sind die unzureichend hygienischen Bedingungen, denn oft teilen sich bis zu 150 Flüchtlinge einen einzigen Baderaum und eine Toilette. Der Krankenstand sei unerträglich hoch und bei den vorliegenden Bedingungen drohe der Ausbruch von Seuchen. Für den Notfall stünde nur ein einziger Arzt zur Verfügung.

Während die UNHCR auf die Schließung des Flüchtlingslagers drängt kam es bereits zu Hungerstreiks und Protesten unter den Insassen.

Auch in Patras wachsen die Probleme. am Hafen leben Tausende von Menschen aus Zentralasien, Afrika und dem Mittleren Osten in elenden Hütten aus Müll, Pappe und Plastik. Die UNHCR sieht dringenden Handlungsbedarf der griechischen Behörden dringend geboten, damit die Flüchtlinge ein menschenwürdiges Dasein führen können.

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