Nach hinten losgegangen: Kim Jong-un scheitert mit seiner ersten Rakete / Embarrassed but not deterred: North Korea may try nuclear test / הרקטה של קים

Time: wie fest sitzt Kim Jong-un im Sattel? / Yonhap News: Rakete heute / ...Raketen gestern / Korea Times: mit Dinosaurier verglichen / nordkoreanischer Tsunami von Japan befürchtet / Chosun: ...wogegen Verteidigunsminister inkompetent reagiert



דניאל דגן - Pjöngjang ist mit dem Abschuss seiner Rakete zunächst gescheitert. Somit hat der neue Machthaber der Kim-Dynastie, Kim Jong-un, eine schwere Niederlage erlitten. Das wird dem unerfahrenen, jungenhaft wirkenden Politiker die Aufgabe erschweren, seine Autorität in Nordkorea zu befestigen.



Kim Jong-un setzte sich in letzter Zeit über internationale Verurteilungen und Warnungen hinweg, um die Rakete doch abzuschießen. Das hat er unter anderem aus innenpolitischen Gründen getan. Im aktuellen Machtgerangel in Pjöngjang ist noch einiges im Fluß. Der Chef muss militärische Erfolge zeigen, um seine Kompetenzen zu beweisen und potentielle Rivalen aus dem Weg zu räumen.

In Südkorea wird das Rakten-Fiasko weitgehend unter diesem Aspekt analysiert. Alle Experten sind sich einig, dass die technische Panne ein schwerer Rückschlag für Kim Jong-un bedeutet. Manche schließen sogar nicht aus, dass Gegner des jungen Machthabers für das Scheitern mitverantwortlich sind.

Doch für Kim Jong-un gibt es praktisch keine Alternative. Zusammen mit seinem Familienclan wird er die Geschicke des streng kommunistisch regierten Landes weiterhin bestimmen. Nicht auszuschließen ist, dass nun "Säuberungen" im Staats- und Militärapparat stattfinden. Der Machthaber und seine Gefolgsleute können keine Widersacher dulden.

Noch ist nicht klar, ob Nordkorea in der Lage ist, auf seine Trägerraketen atomare Sprengköpfe zu montieren. Das fürchten vor allem Südkorea und Japan, die sich ohnehin bedroht fühlen. In Seoul und Tokyo wird bemängelt, dass internationale Sanktionen gegen Nordkorea keinerlei Wirkung zeigen. Das Land bleibt auf einem Konfrontationskurs.

Das ist auch der Fall mit dem Iran und Syrien - zwei weitere Staaten, gegen die gegenwärtig Sanktionen verhängt werden. Der Iran bastelt weiterhin an der Atombombe und lehnt wirksame Kontrollen seines nuklearen Programms ab. Das syrische Regime akzeptiert eine Waffenruhe nur scheinbar. Sowohl der Iran als auch Syrien arbeiten übrigens immer enger mit Nordkorea zusammen.

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