Der Iran am Morgen / Iran nuclear talks resume in Istanbul / איראן נגד ערבים ויהודים

Al Majala, Riyadh: der Iran als Bedrohung / Jugendzeitung Javan Daily, Tehran: böse Araber unter amerikanischem Schutz / böse Juden / böse soziale Netzwerke / Al Alam: die USA manipuliert / die israelische Presse penibel beobachtet



דדניאל דגן - Das manche im Westen nicht sehen, auch wenn sie sich mit dem Nobelpreis schmücken können, sehen viele Araber sehr deutlich. Das jetzige Regime im Iran bedroht die ganze Region und somit auch den Weltfrieden. Die Ayatollahs versuchen unter anderem, durch Waffenlieferungen an Syrien die Bestrebung nach Freiheit und Demokratie zu unterdrücken. Der Gottesstaat Iran verbreitet Terror im Namen Allahs.



Auf diese Gegebenheiten habe ich des öfteren hingewiesen. Oben links wieder ein aktuelles Beispiel aus einer Zeitung aus Saudi Arabien. Glauben Sie mir nicht? Dann blättern Sie bitte weiter runter. Sie werden viele Zeichnungen finden, die meine Aussage untermauern. Um es zu verstehen braucht man kein Schriftsteller zu sein, der gerne die Blechtrommel-Musik gegen Juden einsetzt. Man braucht nicht mal Arabisch zu beherrschen!

Heute zeige ich Ihnen zudem, wie das Regime im Iran darauf reagiert. Das Regime im Iran hetzt intensiv und systematisch gegen Juden und Araber. Bewusst erspare ich Ihnen viele, ganz widerliche Karikaturen und Zeitungsartikel, die diesen Umstand belegen. Nur andeutungsweise zeige ich, wie es aus der Sicht der Ayatollahs um Juden und Araber bestellt ist, die (zu Unrecht!) als Feinde des schiitischen Staates gelten.

Die zweite Zeichnung oben erscheint auf der Titelseite der Jugendzeitung Javan. Sie zeigt, wie die Araber auf den Iran losgehen. Natürlich unter dem Schutz einer bösen Macht - nämlich der US-Army, der große Satan. Wenn man America erwähnt soll man nicht vergessen (wie die gleiche Ausgabe verrät) dass die USA angeblich durch das internationale Judentum beherrscht wird. Dementsprechend trägt die Freiheitsstatue eine Brille mit dem jüdischen Symbol Magen David.

Auf dem nächsten Bild, ebenfalls Javan entnommen, erscheint eine dringende Warnung. Die Jugend im Iran soll sich vor den sozialen Netzwerken schützen! Diese verbreiten angeblich gefährliche Ideen und werden ohnehin vom Westen gesteuert und manipuliert. Dann geht es gleich weiter - in der Regimezeitung Al Alam - mit Präsident Barack Obama, der die Juden und die Araber nach seiner Pfeife tanzen lässt.

Beruhigend ist es vielleicht, dass Al Alam auch die israelische Presse sehr genau verfolgt und beobachtet. Ganz egal, wie die Berichte meiner israelischen Kollegen in Tehran präsentiert werden. Ganz egal, wie sie für die iranische Bevölkerung ausgelegt werden. Diese Presseberichte vermitteln ganz bestimmt eine Realität, die von manchen im Westen kaum wahrgenommen wird.

Wer im Orient lebt, der kann sich Realitätsverlust à la Grass nicht leisten. Ganz nebenbei bemerkt: der Autor, der so heftig und vehement gegen die Wiedervereinigung Deutschlands kämpfte, ist auch für europäische Verhältnisse ein unrealistischer Denker und "Dichter". Er verkennt historische Wahrheiten und Prozesse. Er lebt fern ab von jeder politischen Realität, in einer Welt der Illusionen und der Fantasie. Doch das steht auf einem ganz anderen Blatt.

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