Israel am Morgen; von rechts nach links! / Update Israel: what you see is what you get / ישראל היום

Shlomo Cohen in Israel Ha'yom sowie Moshik in Ma'ariv: Israel als Zielscheibe / Racheli Shalev zeigt, wie Odeta Flecken entfernt / Or Reichert: angreifen (im Iran) oder nicht? / Yediot: Mofaz will Livni ablösen / Amos Biederman in Ha'aretz: so spannend ist es nun auch wieder nicht



דניאל דגן - An dieser Stelle erfahren Sie immer wieder: Israel ist nicht unbedingt das, was Sie ihren Medien täglich entnehmen. Es geht schon damit los, dass die neue Woche in Israel bereits gestern begann... ja, Sonntag ist ein ganz normaler Arbeitstag im jüdischen Staat. Es ist auch der Tag, an dem traditionell die wöchentliche Kabinettssitzung stattfindet, bei der manche wichtige politische Themen angerissen werden.



Israel liegt bekanntlich im Orient. Meist wird in Hebräisch berichtet - also von rechts nach links. Übrigens auch in Arabisch - die zweite offizielle Sprache Israels, die ebenfalls von rechts nach links geschrieben wird. Ich kann Ihnen schlecht zumuten, gleich am Morgen einen Crash Course in Hebräisch zu absolvieren. Dafür besuchen Sie bitte eines Tages den Ulpan in meinem Kibbuz Mishmar Ha’emek. Doch ich kann Ihnen einiges über Zeichnungen und Bilder vermitteln. Also folgen Sie mir bitte!

  • Oben links benutzen die begabten Kollegen Shlomo Cohen (Israel Ha'yom) und Moshik (Ma'ariv) das gleiche Motiv - Kippa, die traditionelle jüdische Kopfbedeckung - um die Kampagne der Hetze und der Delegitimierung gegen Israel zu illustrieren. Gleich dahinter gibt Odeta eine wichtige Lebenshilfe: wie kann man praktisch und schnell Flecken entfernen? Hier ist es allerdings nicht nur politisch gemeint.
  • In Israel diskutiert man heftig über die Lage in und um den Iran. Wie kann man die Atombombe der Ayatollahs stoppen? Haben Sanktionen eine Chance? Hält Präsident Barack Obama tatsächlich Wort? Wird er tätig werden? Soll Israel eigenständig handeln? Or Reichert zeigt einen Demonstrant in Tel Aviv, der vom Alleingang Israels offenbar nichts hält.
  • Innenpolitisch ist Israel in diesen Tagen vor allem mit dem Machtkampf in der Opposition beschäftigt. In der Partei Kadima wird Chefin Tzipi Livni von Shaul Mofaz herausgefordert. Yediot vergleicht die erbitterte Machtprobe, die durch Vorwahl entschieden wird, mit einer heftigen Partie. Boxen ist angesagt! Die Spannung steigt! Aber nicht für alle. Manche schlafen vor dem Bildschirm ein.

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