Mord in Toulouse; Verharmlosung in Brüssel & Genf; Ashton rudert zurück! / France: Marche silencieuse à la mémoire des victimes / רצח בטולוז; „גיבוי נאור“ בז’נווה



דניאל דגן - In Toulouse wurden Menschen in einer Schule ermordet. Der Anschlag richtete sich gegen Kinder und Erwachsene. Gegen Mädchen und Jungen. Warum? Weil sie Juden sind.

Placide Actualités: das Biest hat wieder zugeschlagen / Libération: schwarzer Tag / Le Jounral, Réunion: abominable heißt abscheulich / Kölner Stadt Anzeiger: höchste Terrorwarnstufe / Israel Ha'yom sowie Srugim: fassungslos blickt Israel nach Frankreich...



Auch Muslime in Europa waren bereits das Ziel von Terroristen. Ebenso andere Minderheiten. Dahinter steht blinder Hass. Es gibt dafür keinerlei Rechtfertigung. Das muss aufs Schärfste verurteilt werden. Dies wird zur Zeit in Frankreich auch getan. Alle politisch und gesellschaftlich verantwortlichen Gruppen sind sich einig. Sie zeigen Solidarität mit den Opfern und brandmarken das verbrecherische Verhalten.

Doch es gibt auch andere Stimmen. In Teilen der arabischen und muslimischen Welt bejubeln manche die Terroristen. Sie hätten angeblich gegen Feinde der Menschheit gehandelt. Das steht im Einklag mit dem Programm von bestimmten Organisationen wie Hamas, die ganz offiziell und ganz offen zum Mord an Juden aufrufen. Das ist leider ein Teil der Realität, die viele im Westen unterschlagen.

Zufall oder teuflische Absicht? Gerade gestern wurde ein Vertreter der Hamas vom UN Menschenrechtsrat in Genf empfangen. Ein Gremium, indem menschenrechtsverachtende Regime prominent vertreten sind. Dort durfte der Hamas Vertreter die USA und den Westen großspurig beschimpfen. Und sich nebenbei darüber beklagen, dass Bin Laden von amerikanischen Soldaten getötet wurde...

In Brüssel hat sich EU Aussenministerin Catherine Ashton ein eklatanten Fauxpax geleistet. Sie verglich den Anschlag auf Kinder in Toulouse mit der Situation in Gaza. Eine besonders schlimme Verhöhnung der Opfer in Frankreich! Von Gaza aus wird Israel fast täglich beschossen. Die Terroristen benutzen Kinder als Human Shield, um sich hintern ihnen zu schützen. Dabei provozieren sie bewusst und beabsichtigt Opfer in der Zivilbevölkerung.

Mit ihrer Aussage leistete Ashton Hilfe für den Terror. Sie legitimiert ihn im Namen der EU, statt ihn zu bekämpfen. Sie sucht sich ein aussenpolitisches Tätigkeitsfeld aus, bei dem man normalerweise nichts riskiert. Man kann ja immer auf Israel herumhacken! Sie tut genau das, was beim UN Menschenrechtsrat seit Jahren gängige Praxis ist: Vorschub für Gewaltanwendung gegen Juden zu leisten. Gefährliche verbale Ausfälle zu inszenieren, die in Terror münden können.

Nun lesen wir, dass Ashton zurückrudert. Sie dementiert, das gesagt zu haben, was sie eben sagte... sie hätte es nicht so gemeint... ein typisches Verhalten derjenigen, die Israel systematisch zu dämonisieren versuchen. Für manche Politiker - auch für Ashton - ist Israel eben vogelfrei. Doch manchmal gehen sie etwas zu weit und geraten durch die Reaktion auf ihre Aussagen politisch in Bedrängnis. Das haben wir vor wenigen Tagen mit Genosse Gabriel bereits erlebt.

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