Jerusalem. Ein Wintermärchen / Snow. A Winter’s Tale / ירושלים של שלג

Jewish Press: Sensation Schnee / Ma'ariv: ...sorgt für Wintermärchen / Yediot: ...und bringt Spaß für alt und jung / Shlomo Cohen: Busse und Züge stehen still / Hajo de Reijger in  NRC Handelsblad, Amsterdam: wie Angela (hier in Davos) bewegt man sich zu Fuß fort



דניאל דגן - An dieser Stelle habe ich Ihnen versprochen: Wenn Schnee in Jerusalem fällt, werden wir ihn zusammen erleben. Ich dachte fast, dass es dieses Jahr nicht mehr klappt.



Doch jetzt ist es so weit. Lassen Sie uns die winterlichen Szenen aus der Hauptstadt Israels bewundern. Die Kinder haben schneefrei. Viele Busse und Züge bleiben in den Depots. Jerusalem hat sich zwar auf den Schnee vorbereitet. Doch Jerusalem wird immer wieder vom Schnee überrascht.

Das Wetter ist heute das Hauptereignis in Israel. Den meisten Zeitungen ist der Schnee einen Aufmacher wert. Die vielen Konflikte in und um das Land scheinen für eine Weile in Vergessenheit zu geraten. Es gibt halt Wichtigeres. Greifbar nah. Auf der Straßen, auf den Dächern, in den Gärten. Überall.

Heute sehen Sie Jerusalem aus einem ganz anderen Blickwinkel als sonst. Jerusalem als Ein Wintermärchen. Und Sie machen sich vielleicht für einen Besuch fit. Nun wissen Sie, was Sie für den Fall einpacken müssen, dass es in Jerusalem wieder schneit.

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Reise nach Jerusalem: heute ohne Schnee! / When snow fails to reach Jerusalem…

Frank-Walter Steinmeier entschuldigt Heinrich Heine: ein Märchen zu Lüneburg…

HIER finden Sie Spannendes und Wissenswertes über Heinrich Heine und Israel. Auszug:

....gestern Nachmittag fand eine kleine, bewegende Zeremonie statt. Der Bürgermeister von Tel Aviv enthüllte ein weiss-blaues Schild, auf dem in Hebräisch und in Deutsch der Name Heinrich Heine stand.

Es wurde ganz still, als ein Junge und ein Mädchen zum Podest traten, und mit fester Stimme Gedichte von Heine vortrugen – in hebräischer Sprache, versteht sich.

Es ist wahr: Heinrich Heine hat sich taufen lassen. Doch er hat nie seine jüdischen Wurzeln vergessen, und musste wegen seiner jüdischen Abstammung viele Beleidigungen und Nachteile hinnehmen.

Das Schicksal von Heinrich Heine ist ein typisch jüdisches Schicksal, das viele Probleme aufwirft, doch gleichzeitig eine Quelle für Stolz und Besinnung sein kann. Tel Aviv ist der geeigneste Ort, um an unseren Heinrich Heine zu erinnern.

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