Syrien ohne Intervention / Intervention in Syria will do more harm than good / איך להציל את סוריה

Vancouver Sun sowie NYDaily News: iranischen (und rusische) Marine bereits in Syrien / Al Watan, Qatar: Assads blutige "Reformen" / Alalam, Tehran: Warnung vor westlicher Intervention / Ultimas Noticias, Caracas: Ägypten nach der Revolution / Burkhard Mohr in Cicero: wer in Syrien soll noch wählen? / Al Arab, Doha: arabische Liga & Uno protestieren... / Ronny Gordon in Jerusalem Post: Assads Zeit läuft ab



דניאל דגן - Die Lage in Syrien ist schlimm. Täglich sterben viele Menschen. Dennoch: ausländische Intervention zugunsten der Rebellen ist unwahrscheinlich. Zudem kann sie auch nichts Gutes bewirken. Ich zeige Ihnen warum.



 

  •  Die erste Zeichnung oben links verdeutlicht: der Iran ist fest entschlossen, einen Machtwechsel in Syrien zu verhindern. Nun auch mit seiner Seemacht, die neuerdings den Suez-Canal passieren darf. Das lässt Ägypten zu, weil es zunehmend Rücksicht auf Tehran nehmen muss. US Flugzeugträger kreuzen zwar durch alle Meere. Doch Washington kann sich nicht leisten, wegen Syrien einen neuen Krieg zu riskieren.
  • Der Karikaturist der katarischen Zeitung Al Watan zeigt uns, was die Reformen von Assad bedeuten. Inspiration holt er beim Metzger. In dieser Zeichnung habe ich eine Meldung von Syria News eingearbeitet. Darin wird Qatar (das eine Nato-Intervention in Syrien befürwortet) als eine Puppe des Westens dargestellt. Ganz falsch ist diese Darstellung nicht.
  • Die Tehraner Zeitung Al Alam belegt die Warnung vor Intervention mit Zeichnungen, die die Lage in Libyen beschreiben. Auch für uns (die Persisch nicht unbedingt verstehen) ist die Botschaft klar: fremde Institutionen passen nicht zur arabischen bzw. muslimischen Welt. Sie bringen nur Gewalt und Chaos.
  • Ultimas Noticias aus Venezuela (dessen Diktator Chavez den Iran und Syrien unterstützt), bläst ins selbe Horn. Was brachte schon die Revolution in Ägypten, die im Westen so gelobt wurde? Hier sehen wir Polizisten, die in den Stadien am Nil das Volk vor Gewalt nicht schützen können oder wollen. Sie sind nämlich blind, taub und einarmig.
  • Cicero sieht kein Volk mehr, das in Syrien wählen kann... Al Arab aus Doha sieht nur noch lächerliche, unwirksame Proteste der arabischen Liga und der Uno... Bei Jerusalem Post verliert Assad immer weiter an Rückhalt. Seine Tage sind gezählt. Doch das geschieht nur, weil Syrer im eigenen Land gegen die Machtdynastie von Assad kämpfen. Eben ohne Intervention von Aussen.

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