Tibet, Afrika, Ausbeutung im eigenen Land: Kritik prallt an China ab / China can afford to ignore foreign criticism / סין והשטחים המוחזקים בטיבט

Li Feng in China Daily:  was sucht der Westen in Syrien? / Washington Post: Tibet ist chinesische Angelegenheit / Sino Daily sowie Peace Options: ...auch wenn es Proteste gibt / Dalai Lamm Website: ...die von Millionen vefolgt werden / Damien Glez in Radio Netherland: in Afrika sind wir Chinesen stark! / The Korea Times: ...im eigenen Land bestimmen wir sowieso die Regeln!



דניאל דגן  - Warum ist China bereit, die Unterdrückung in Syrien zu dulden oder gar diplomatisch zu unterstützen? Die neuesten Schlagzeilen aus Tibet verraten es. China unterdrückt selbst ein ganzes Volk. Und das seit Jahrzehnten. In Tibet besetzt China ein Gebiet, das viel größer ist als Großbritannien oder Deutschland.



Die Kritik am brutalen Vorgehen in Tibet ist sehr verhalten. Keiner im Westen will die Beziehungen mit China aufs Spiel setzen. Man begnügt sich mit gelegentlichen verbalen Protesten, die ganz schnell ad acta gelegt werden. Vom benachbarten Indien bekommt China Unterstützung für seinen Anspruch auf Tibet. Denn Indien selbst besetzt Teile von Kashmir und will unbedingt verhindern, dass die Uno oder andere Institutionen Stellung zu seinem brutales Vorgehen dort nehmen.

Für China (wie auch für Russland) gilt vor allem das Prinzip der Nicht-Intervention in innere Angelegenheiten. Nach chinesischer Leseart ist Tibet eine rein innere Angelegenheit. Der Bürgerkrieg in Syrien ist ebenfalls eine innere Angelegenheit. In China belächelt man die Rufe nach Hilfe für die Rebellen. Das würde nur noch mehr Tod und Zerstörung bedeuten und vielleicht auch Islamisten an die Macht bringen.

China will schnell wachsen und immer mehr Ressourcen erschließen. In diesem Bestreben ist das Reich der Mitte skrupellos. In Afrika kann sich China leisten, ganze Gebiete samt Bodenschätze zu kontrollieren. Im eigenen Land produziert es für westliche Unternehmen unter schlimmen Bedingungen für die Arbeiter, um Marktanteile zu erobern.

Kritik an der Tibet Politik? An der agressiven Expansion in der dritten Welt? An den unwürdigen Verhältinissen für Arbeitnehmer? China ist zu wichtig. China ist nicht aufzuhalten.

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