Griechenland: Drachme statt Unruhen/ Greece accepts austerity deal amid rioting

Kerdos:  Pleiteszenarien durchgespielt / Presseberichte: Druck aus Deutschland / Ilias Markis in Kathimerini: Eurogroup mit unserem Finanzminster, der keine Finanzen hat... / Ethnos: Spardiktat akzeptiert; doch Athen brennt / Ta Nea: 30 Milliarden werden bald überwiesen / To Behma: "Bank of Berlin" übernimmt Griechenland!



Griechenland beschloss in der letzten Nacht, dass es von Europa gerettet werden darf. Doch die griechische Misere geht weiter. Sie spielt sich in den Straßen von Athen ab, die zu einem Schlachfeld geworden sind. Und auch in den Köpfen der Griechen, die sich nicht mehr ganz frei fühlen.

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Geldgeber sind Brotgeber. Sie haben das Sagen. Sie werden noch strenger als bisher bestimmen, wo es langgeht. Das finden die Griechen äusserst ungerecht. Das verletzt ihren Nationalstolz. Zudem bringen die Griechen viele, zustreffende Sachargumente gegen das Spardiktat. In den Medien werden ständig Experten zitiert, die die Anweisungen aus Brüssel scharf kritisieren.

Die Atmosphäre ist geladen. Die Gewaltbereitschaft wächst. Die vermeintliche wirtschaftliche Rettung kann nach hinten losgehen. Denn bei den anhaltenden Unruhen (die schon vor Monaten begannen) gibt es immer mehr Sachschaden. Hinzu kommen häufige Arbeitsniederlegungen. Die Verluste sind immens.

Es gibt einen Ausweg. Griechenland verlässt die Eurozone und versucht sich aus eigener Kraft zu erholen. Möglich ist es schon. Mit einer kräftigen Abwertung der Nationalwährung wird Griechenland für Investitionen attraktiv. Griechische Produkte werden billiger. Tourismus in Griechenlad wird zu äusserst günstigen Preisen angeboten. Die Wirtschaft wird wieder wachsen.

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