Singend übernimmt Lovely Rita die Brückenfunktion zur alten Heimat / Rita brings a Ray of Hope: Jewish refugee from Tehran sings in Tel Aviv… in Persian! / ריטה מתחברת לשורשים באיראן

Yediot: Rita singt auf Persisch / Frankfurter Rundschau: ...während die Bombe tickt / Presseberichte: ...Deutschland den Iran hofiert / Jerenberg in Jerusalem Post: ...Russland & China den Iran unterstützen / Rita erreicht die Menschen im Iran & gibt ihnen Hoffnung



דניאל דגן -  Wie und woher wird der Frieden im Orient kommen? Nicht von Washington. Auch nicht von Brüssel. Schon gar nicht von Oslo! Der Frieden wird eines Tages vom Orient selbst kommen. Ihn werden Menschen suchen und finden, die im Orient aufgewachsen sind. Ein solcher Mensch ist Rita. Eine israelische Sängerin. Ein Flüchtling, die noch als Kind aus dem Iran vertrieben wurde. Rita singt in Persisch und erreicht viele Menschen in ihrer alten Heimat. Demnächst will sie gern auch in Teheran auftreten. Vorausgesetzt, sagt sie in diesem Interview, dass sie auch lebend wieder zurückkommt.



Ich persönlich glaube fest daran, dass Rita ziemlich bald den Iran besuchen wird. Alles deutet darauf hin, dass sich im Land der Ayatollahs viel ändert. Iran ist ja auch das Land von Millionen aufgeklärten Frauen wie Rita, die in Freiheit leben wollen. Es ist auch das Land einer bedeutenden Mittelschicht, einer etablierten Zivilgesellschaft und einer erfahrenen Demokratiebewegung.

Diese erhoffte Änderung bewirkt natürlich nicht der iranische Aussenminister, der in Bonn von der Bundesregierung hofiert wird. Die überfällige Änderung bewirken Menschen im Iran, die mutig gegen die Unterdrückung durch das fanatische Regime kämpfen. Und natürlich die persische Israelin Rita, die für den Frieden singt und arbeitet. DAS ist die Zukunft des Iran und des Orient überhaupt!

Rita zeigt uns singend, dass ein Paradigmenwechsel notwendig und möglich ist. Wir müssen weg von der falschen Vorstellung, dass irgendwelche öffentlichkeitssüchtigen, unverantwortlichen Politiker in Skandinavien den Frieden im Orient näher bringen. Das ist ein altes, irrtümliches Denken. Wir müssen wieder auf die Menschen in der Region blicken. Sie werden sich aufraffen. Sie werden zusammenkommen. Sie haben am meisten davon zu profitieren.

Den jüdischen Flüchtlingen aus dem Orient kommt eine besondere Rolle zu. Zwar werden sie von der internationalen Gemeinschaft völlig ignoriert, während ein anderes Flüchtlingsproblem künstlich am Leben gehalten wird, um den Frieden unmöglich zu machen.

Dennoch behalten diese jüdischen Flüchtlinge ihre Schlüsselposition. Sie brauchen nichts zu importieren. Sie müssen nichts aufzwingen. Irgendwie gehören sie immer noch zu den Ländern, aus denen sie brutal vertrieben wurden. Sie lieben diese Länder und sie können sie am besten verstehen. Sie sind prädestiniert, eine Brückenfunktion zu übernehmen. Rita tut es bereits jetzt. Lovely Rita!

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

‘Studenten’ besetzen Botschaft in Teheran… (angemeldet 1979, aktualisiert 2011)

Iran: Burka- und Atom-Tanz der Ayatollahs

Auch für uns im Westen... Rita bringt Hoffnung!

http://youtu.be/F2iRHBTEjEc

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