Proteste in Italien: selbst die heilige Maria fiel der Gewalt zum Opfer / The world grows tired of corporate greed / הפגנות ברחבי העולם; רומא בוערת

Affari Italiani: Guerilla in Rom / Famiglia Cristiana: auch die Kirche betroffen  / L'Espresso: ...die ja manche Priviligien genießt und das Glas halb voll sehen kann / Uber in Panorama: Suche nach Lösung, wie man Mangel an Wachstum behebt / Giannelli in Corriere della Sera: ..und nicht von der Axe Frankreich-Deutschland abhängig bleibt



דניאל דגן - Die wirtschaftlichen und sozialen Misstände, gegen die man in letzter Zeit so heftig protestiert, haben zum beträchtlichen Teil globale Ursachen. Dementsprechend ist es nur natürlich, dass die Proteste weiterhin auf mehreren, verschiedenen Teilen der Erde stattfinden. Doch es gibt bestimmt auch nationale und regionale Gründe für die Mobilisierung der Massen. Es gibt auch spezifische, aktuelle Anlässe, die die Menschen dazu veranlassen, auf die Straße zu gehen.



Gestern stand Italien im Mittelpunkt der weltweiten Proteste. Das wichtige Industrieland, das in vielen Bereichen große Erfolge zu verzeichnen hat, steckt seit einigen Jahren in einer tiefen Krise. Nun wird die Lage akut. Wie zuvor in Griechenland kann es zur Zahlungsunfähigkeit kommen. Der Staat reagiert mit drastischen Kürzungen und mit sozialem Abbau. Das wollen die Menschen nicht hinnehmen.

Die Proteste gestern arteten in Gewalt aus. Das bringt natürlich keinerlei Verbesserung und ist keineswegs zu dulden. Allerdings muss man festhalten: die Stimmung ist gereizt. Die Menschen verlieren die Geduld. Sie haben zunehmend das Gefühl, das ihr Land schlecht regiert wird. Sie wollen mehr Gerechtigkeit. Sie erheben sich gegen Privilegien und reklamieren ihre Rechte, als ganz normale Bürger in Würde zu leben.

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