Winzling Slowakei hat den Rettungsschirm (und Europa) doch gerettet! / Currency Death Watch: Slovakia saved the Euro after all! / סלובקיה הצילה את האירו

Riber Hansson in Svenska Dagbladet, Stockholm: wohin geht die Reise? / Nazory Pravda, Bratislava: KRÍZA heißt Krise! / Hilfe! Wir stürzen mit ab! / Ruben Oppenheimer in De Standaard, Amsterdam: wird uns China schlucken? / Shooty in SME, Bratislava: Slowakei rettet Europa doch!



דניאל דגן - Bis vor wenigen Tagen sind wir alle davon ausgegangen, dass das Schicksal der gemeinsamen europäischen Währung von den GROßEN und mächtigen Ländern in der EU abhängt. Etwa Deutschland und Frankreich. Vielleicht sollte man dazu auch noch zwei oder drei andere Länder zählen, deren Volkswirtschaft wirklich ins Gewicht fällt. Eben die wichtigen und bedeutenden Mitspieler im Konzert der europäischen Union.



Nun wissen wir aber, dass wir ganz falsch lagen. Das Schicksal des Euro hängt von Entscheidungen ab, die in Bratislava fallen. Wo eigentlich liegt Bratislava? Ach so, in der Slowakei. Und wo genau ist die Slowakei gelegen? Na klar, zwischen Tschechien, Polen, Ukraine, Ungarn und Österreich. Also irgendwo im Südosten.

Die Slowakei gilt als wirtschaftlich erfolgreich. Die Wachstumsraten des kleinen Landes können sich sehen lassen. Doch es ist fast aberwitzig, wenn obskure Querelen in Bratislava über die Zukunft einer Leitwährung der Weltwirtschaft entscheiden. Plötzlich bekommen irgendwelche Politiker eine Machtposition, die keineswegs mit dem Gewicht ihres Landes im Einklang steht.

Wie die Illustrationen oben belegen ist die Sache diesmal gerade noch gut gegangen. In Bratislava siegte doch die Vernunft. Aber die Lehre ist klar: die Entscheidungsmechanismen in der EU sind nicht mehr zeitgemäß. Nicht nur der Euro braucht einen Rettungsschirm. Die Europäische Union selbst muss sich vor ihren komplizierten, undurchsichtigen Entscheidungsprozessen retten.

Lesen Sie bitte hier weiter... eine Auswahl von Beiträgen über die Kleinen in Europa:

Österreich: keine Töchterhymne im Land der Berge

Kosovo: Gewalt an einer Grenze, die es nicht mehr geben soll

Ich liebe Belgien so sehr! Ich freue mich, dass es davon gleich zwei gibt!

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