Australien, Christmas Island: Boat People sollen abgeschoben werden; doch wohin? / Plight of refugees, Australia: Fiona Katauskas shows The Obvious Solution / פליטים נוהרים לאוסטרליה

Shire of Christmas Island: neue, bessere Anfänge... / The Sydney Morning Herald: Australien ist im Kommen! / Rocco Fazzari zeichnet Ministerpräsidentin Gillard und Oppositionsführer Abbott: ...doch keine Lösung für Illegale / Nicholson in The Australian: wo sollen wir sie hinschicken? / Fiona Katauskas in Eureka Street: alle Optionen in Betracht gezogen... ausser Australien selbst...



דניאל דגן - Bei allen Problemen und Schwierigkeiten: wir, die sogenannte "Westliche Welt" sind bei weitem besser gestellt als viele andere Teile der Erde. Das vergessen wir gelegentlich. Doch Fakt ist, dass zahlreiche Menschen den Weg "in den Westen" suchen. Das geschieht zunehmend in Europa, das ein Magnet für Einwanderer und Flüchtlinge aus dem Süden und aus dem Osten geworden ist. Das geschieht auch in den USA, das täglich Tausende Menschen aus Mexico und aus anderen lateinamerikanischen Ländern anzieht. Das geschieht natürlich auch im wohlhabenden Australien.



An sich hat es Australien gut. Es ist von Ozean umgeben. Für kleine Schiffe und Boote ist es äusserst schwierig und gefährlich, den roten Kontinent auf dem Seeweg zu erreichen. Doch es gibt eine wichtige Zwischenstation, die relativ nahe ist. Das ist das mittlerweile berühmt gewordene Christmas Island - ein australisches Territorium im indischen Ozean. Es liegt über 2500 Kilometer von der Heimat entfernt. Auf Christmas Island leben weniger als 1500 Australier in winzig kleinen Gemeinden. Doch sie haben alle Hände voll zu tun mit ihren vielen Gästen.

Diese Gäste sind allerdings unerwünscht. Sie kommen illegal ins Land. Vielfach werden sie von Schlepperbanden gelockt und transportiert. Sie hoffen auf eine bessere Zukunft im "westlichen" Australien. Genau so wie die vielen Flüchtlinge, die an die Tore von Europa klopfen. Bisher hatte Australien keine bessere Lösung gefunden, als die Illegalen in Flüchtlingslager einzusperren. Von dort sollten sie möglichst schnell in ihre Heimatländer abgeschoben werden.

Doch wie hier berichtet , wurde diese elegante Lösung vom obersten australischen Gericht zumindest im Fall von Malaysia abgelehnt. Die Regierung sucht fieberhaft nach Ländern in der Region, die die Flüchtlinge von Christmas Island aufnehmen würden. Bisher ohne Erfolg. Am Ende kann gut sein, dass viele illegale Einwanderer doch noch in Australien landen. Platz genug gibt es eigentlich.

Lesen Sie bitte hier weiter:

Christmas Island, Detention Camps for Boat People: Australia, are you the Promised Land?

Australien aktuell: Power Frau in Canberra, Golden Touch in Bendigo

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The Telegraph, London: Adams Rat zu Weihnachten – Schlitten statt Fliegen! / Asylum Seekers on the way to Promised Land Australia: Christmas Spirit in Christmas Island! / החלקה במקום טיסה; חג המולד באי חג המולד

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