Bahrain, Libyen, Syrien: die Araber müssen es selbst richten; WIR können es nicht / It’s time for the Arabs to get their act together / כן, הערבים צריכים להסתדר בעצמם

Al Bayrak: Aufstand in Syrien / Emad Hajaj in Now Lebanon: Now Syria! / Samer in Leb Journal: Missmanagement auf Arabisch; alle spielen den Kapitän / Vergleich zu Japan / Al Manar: saudische Panzer beenden den Aufstand in Bahrain



דניאל דגן - Seit Monaten kämpfen mehrere Nato Partner in Libyen. Dabei setzen sie hochmoderne Waffen ein. Sie trainieren die Rebellen. Sie versuchen wiederholt, den noch amtierenden Staatschef Muammar Gaddafi gezielt aus der Luft zu töten. Dennoch ist es ihnen nicht gelungen, den Krieg für sich zu entscheiden. Warum?



Weil diese Intervention eben von Aussen kommt. Weil sie als eine fremde Einmischung empfunden wird. Weil die Anhänger von Gaddafi überzeugend behaupten können, dass der Westen abermals versucht, den muslimisch geprägten Orient zu unterdrücken. Weil Schweden und Belgier (die in Libyen mitkämpfen) nicht in der Lage sind, die komplizierten Verhältnisse in Arabien zu begreifen.

An dieser Stelle habe ich immer wieder betont: Die Araber sind zur Selbstkritik fähig. Das belege ich heute durch Illustrationen, die ausschließlich libanesischen Medien entnommen sind. Die Araber müssen dahin kommen, ihre zahlreichen Konflikte selbst zu regeln. Die Araber müssen dazu ermuntert werden, Ausgleich und Kompromiß unter sich zu finden. Der Westen kann es für sie nicht tun. Beim besten Willen nicht.

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Dear Amr Moussa: Have the Arab states put their military assets where their mouth is; that’s in Libya!

Amr Moussa, the Secretary-General of the Arab League, called for the intervention in Libya in the name of the Arab world. He was present in Paris when concrete decisions were made to launch the attack. He spoke as the elected and highest representative of no fewer than 22 Arab states. In short, he legitimated the strikes on behalf of the entire Arab sphere.

With his presence and his pronouncements Moussa created the faulty impression that the Arab peoples will back the Western intervention – that France, Great Britain and the U.S. did not need to worry about being derided as colonialists or even modern-day Crusaders.

But Amr Moussa’s support was half-hearted at best. At no point did he or his organization want to take actual responsibility for the war. That was already obvious from the Arab states’ conspicuous absence in the operation itself (even though they command large militaries with hundreds of high-tech jets). The bottom line was that Arab leaders wanted the West to do their dirty work.

Revolution in Arabien: warum haben die Experten versagt? / Arab revolt is a tidal wave; it comes from within and has nothing to do with Israel

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