Terror in Afghanistan… aus der Ferne beobachtet… / Not just for journalists: Kabul remains a dangerous place / איפה לא הייתי היום? אפגניסטן

Outlook Afghanistan: Terror & Geiselnahme als Geschäft / aktuell gezeichnet: Anschlag auf Polizeistation / ...was für uns Journalisten zu gefährlich ist / 8 Sobh, Kabul, Zaman, Istanbul: immerhin - der Stern von Bin Laden sinkt / The Daily Afghanistan: was ist in den Karten? das können nur die Afghanen sagen



דניאל דגן - Liebe Leserinnen und Leser! Heute sollte ich eigentlich vor Ort sein. Also in Afghanistan. In einer Polizeistation, in der eine Bombe hochgegangen ist. Mindestens neun Menschen starben. Ich als Journalist hätte das dokumentieren sollen. So etwas kommt in Afghanistan des öfteren vor. Auch knapp zehn Jahre nach dem großen Einsatz der Nato ist das Land immer noch nicht befriedet.



Ich gebe zu: Auch für mich ist Afghanistan viel zu unübersichtlich. Auch ich habe Angst. Gefahr lauert überall. Man kann schlecht zwischen Freund und Feind unterscheiden. Man versteht (aus westlicher Sicht) nicht so richtig, worum es eigentlich bei den täglichen Kämpfen geht. Afghanistan bleibt faszinierend. Doch es bleibt uns äusserst fremd.

Wir vom Westen kamen mit den besten Absichten. Wir wollten Demokratie einführen. Wir wollten Freiheit für die Frauen. Wir wollten die Wirtschaft fördern. Wir wollten natürlich auch, dass Terror und Gewalt ein Ende haben. Aber gerade das ist nicht eingetreten. Es funktioniert offenbar nicht, wie wir dachten. Vielleicht sollten wir die weitere Entwicklung den Afghanen selbst überlassen.

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Gezielte Tötung von Al Kaida Chef: Amerika jubelt, Deutschland zweifelt Auszug:

Im Oktober 2010 wurden einige deutsche Aktivisten von Al Kaida in Pakistan durch eine amerikanische Drohne gezielt getötet. Die Operation war nur möglich,weil deutsche Agenten am Boden die amerikanischen Partner über den genauen Aufenthaltsort der Aktivisten informiert haben. Diese Tötung hat erheblich mit dazu beigetragen, dass die Gefährdungslage neu eingeschätzt wurde. Überall in Deutschland – ganz besonders vor dem Reichstag in Berlin – wurden die Sicherheitsmassnahmen erheblich verschärft. Dennoch wurde die gezielte Tötung am Hindukusch in der deutschen Öffentlichkeit nur relativ wenig diskutiert.

Sechs Anrainer schauen zu, wie NATO in Afghanistan blutet

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