Syrische Demo an der Grenze zu Israel: Organisation & Finanzierung im Blickpunkt / The Telegraph: Syrian documents show Assad orchestrated raids on border with Israel / דרור בן ימיני מוכיח: אירופה סייעה במימון ה“הפגנות“ בגבול הצפון

Wikimedia Commons: syrische Flagge / The Telegraph, London: Nachweis auf Arabisch / Auszüge auf Englisch / Stavro Jabra in Al Balad, Libanon: Assad Dynastie; wie der Vater so der Sohn / Syria News : hier wird auf die USA geschimpft; noch ist Selbstkritik ein Fremdwort



דניאל דגן -Mitte Mai 2011 haben Demonstranten aus Syrien versucht, die Grenze mit Israel gewaltsam zu überqueren. Einmal ist es ihnen gelungen, da sich die israelischen Streitkräfte zurückgehalten haben. Wenige Tage später gab es eine zweite solche Aktion. Wieder kamen viele Demonstranten und versuchten, die Grenzanlagen zu zerstören. Die Israelis haben diesmal härter reagiert. Es gab einige Tote und Verletzte.



Für jeden Beobachter war eigentlich klar, dass die angeblich spontane Aktion von dem syrischen Regime organisiert wurde. Ziel war es, vom Aufstand im Lande abzulenken. Nun hat die britische Zeitung The Telegraph ein Dokument veröffentlicht, das unmissverständlich belegt: die "friedliche Demonstration" war generalstabsmäßig organisiert. Das Regime von Präsident Bashar Assad hat Busse zur Verfügung gestellt, um an die Grenze zu kommen. Es wurde strikt angewiesen, keine Uniform zu tragen. Damit zielte man auf die westlichen Medien. Man wollte unbedingt einen spontanen Protest von Zivilisten suggerieren.

An der Aktion war auch die Gruppe Badil beteiligt, die angeblich für "Menschenrechte" kämpft. Wie mein Kollege Ben-Dror Yemini hier berichtet bekommt diese NGO viel Geld aus dem Westen - meist über Umwege. Vier europäische Länder sind an der Finanzierung dieser Organisation sogar direkt beteiligt. Immer mehr Bürger in Europa fragen zurecht: Wieso ist eine solche Unterstützung möglich? Wie lange wird es dauern, bis der Geldhahn für Hetze gegen Juden und für subversive Aktionen gegen Israel zugedreht wird?

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