Vision & Wirklichkeit in & um Israel: DIESE Grenze ist längst passé / Obama’s vision of 1967 borders: No, he can’t push back the clock / בית ספר לאובמה: אנחנו חיים ב-2011, לא ב-1967

Huffington Post & Washington Times: Konfrontation mit Benjamin Netanyahu? Obama jongliert / Mark Langfan: die Grenzen, die Israel nicht akzeptieren kann / Ronny Gordon in Jerusalem Post: ...zumal die Gegenseite den jüdischen Staat arabisch machen will / Or Reichert: Grenzen? Auch Amerika hat Probleme / Noch weiß Obama nicht, wie seine Vision realisiert wird



דניאל דגן - US Präsident Barack Obama hat angeregt, dass Israels Grenzen von 1967 die Basis für Verhandlungen über die Errichtung eines arabischen Staates in der West Bank und im Gazastreifen sein sollen. Ganz neu war die Idee nicht. Immer wieder wird bei Gesprächen über einen Ausgleich auf die Landkarte von 1967 hingewiesen. Doch es war das erste mal, dass ein US Präsident diese Vorstellung so explizit formulierte. Eben als eine einseitige Forderung an Israel. Obama sagte wörtlich:



“The borders of Israel and Palestine should be based on the 1967 lines with mutually agreed swaps.”

Der hochgeschätze US Journalist Charles Krauthammer kommentierte in The Washington Post:

"A new formulation favorable to maximal Arab demands. True, that idea has been the working premise for negotiations since 2000. But no president had ever before publicly and explicitly endorsed the 1967 lines.

Even more alarming to Israel is Obama’s omission of previous American assurances to recognize “realities on the ground” in adjusting the 1967 border, meaning U.S. agreement that Israel would incorporate the thickly populated, close-in settlements in any land swap. By omitting this, Obama leaves the impression of indifference to the fate of these settlements. This would be a significant change in U.S. policy and a heavy blow to the Israeli national consensus."

Fest steht: der neue Ansatz von Obama ist unrealistisch. Das weiß jeder, der sich mit dem Thema ernsthaft befasst. Die geopolitische Lage in der Region sowie die demografische Situation in der Westbank machen es für Israel unmöglich, sich auf die Grenzen von 1967 zurückzuziehen. Das müssen auch Obama und seine Berater einsehen. Warum haben sie dennoch entschieden, sich auf diese alte, längst fiktive Linie zu beziehen?

Die Antwort liegt im wiederholten Versuch von Obama, die arabische Seite zu beschwichtigen. Es geht manchmal so weit, dass er gewisse arabische Formulierungen und Forderungen komplett übernimmt. Es ist vermutlich nicht ganz ernst gemeint. Es mag nur verbal sein. Es ist vielleicht auf fehlende Erfahrung oder auf Naivität zurückzuführen. Doch das ist äusserst gefährlich. Es nährt Illusionen. Es erschwert den Versuch, einen Ausgleich zwischen Israel und seinen Nachbarn zu erzielen.

Lesen Sie bitte hier weiter:

Obama wie Bush: Zauberwort Demokratie / “Arab Spring” speech: US President forgot Arab AND Jewish refugees; he forgot ME!!!

Alan Dershowitz: President Obama's Mistake

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