Kahn-Kahn in New York: Frankreich doppelt schockiert / Humiliation overwhelms France / Le précédent Polanski défavorable à Strauss-Kahn / הקאן קאן של שטראוס-קאהן

La Stampa, Turin: so wurde Strauss-Kahn gedemütigt / Marianne2, Frankreich: hier wird er in Schutz genommen (Zeichnung: Louison) / L'Express Mauritius & L'Express Paris: French Kahn-Kahn; Luxus-Lebensstil im Visier / 24heursactu: Tristane Banon erzählt, dass auch sie von Strauss-Kahn sexuell angegriffen wurde; ihre Mutter Anne unterstützt sie / Welt Kompakt: Berlusconi mit Frauen; wird auch dieses Lachen vergehen?



דניאל דגן - Gleich zweimal wurde Frankreich in den letzten 48 Stunden schockiert und entsetzt. Erst die unglaubliche Nachricht der Verhaftung von Dominique Strauss-Kahn wegen versuchter Vergewaltigung. Und dann die schlimmen Bilder, die von ihm in aller Welt ausgestrahlt wurden. Der hochgeschätzte Welt-Banker in Handschellen. Der Kandidat für das Amt des Präsidenten der französischen Republik in einer Reihe mit Schwerverbrechern. Der bisher populärste französische Politiker müde und erschöpft auf der Anklagebank in New York.



Die Chefin der sozialistischen Partei in Frankreich, Martine Aubry, hat die US-Justitz wegen der Behandlung von Strauss-Kahn scharf kritisiert. In den französichen Medien sieht man die Szenen aus New York als ein amerikanischen Tsunami von Vorverurteilung und Demütigung. Der Philosoph Bernard-Henri Lévy spricht von einem groben Akt der Ungerechtigkeit. Ziel wäre es, Strauss-Kahn noch vor dem Prozess als eine Bestie vorzuführen und schon im Vorfeld als Verbrecher abzustempeln.

Die Amerikaner sehen es anders. Für sie gilt das eiserne Prinzip der Gleichheit vor dem Gesetz. Sie sind darüber empört, dass Strauss-Kahn eine VIP-Behandlung verlangte und sich die kompromittierenden Bilder ersparen wollte. Sie sagen, dass alle Verdächtige unbedingt gleich behandelt werden müssen - ohne Rücksicht auf Status, Nationalität und Berühmtheit. Eine Ausnahme für Strauss-Kahn lehnen sie strikt ab. Die Verlängerung der Haft von Strauss-Kahn rechtfertigen sie mit dem Hinweis auf den Regisseur Roman Polanski. Diesem französischen Bürger werden sexuelle Delikte zur Last gelegt. Doch durch eine Flucht aus den USA konnte er sich seit Jahrzehnten der Strafverfolgung entziehen.

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