Gezielte Tötung in Libyen: Der Zeichner der Revolution wurde schon längst getroffen / Between Gaddafi & Kais al-Hilali: The Writing On The Wall

Corriere della Sera: Frattini spekuliert / The Australian: diese Arbeit von Hilali / The New Yorker: ...diente als Vorlage für Avi Katz, Israel / Gedenken auch durch Cristina Sampaio, Portugal; und Jeff Danziger, USA



דניאל דגן - Wo steckt Muammar Gaddafi? Die Spekulationen um das Schicksal des libyschen Machthabers reißen nicht ab. Nun kommen Sie von einem nicht geringeren als dem italienischen Aussenminister Franco Frattini, der früher eigentlich gute Beziehugen zu Gaddafi pflegte. Ist Gaddafi verletzt? Ist er noch am Leben? Ist er aus Tripoli geflohen? Befindet er sich im Tunnel unter seiner Residenz? Zuverlässige Informationen hat keiner. Fest steht, dass bereits mehrmals versucht wurde, ihn aus der Luft gezielt zu töten.



Dieser erneute Medienwirbel ist eine gute Gelegenheit, an den Tod von Kais al Hilali zu erinnern, der bereits Ende März starb. Hilali war ein libyscher Künstler, der sich mit Wandmalerei einen Namen machte. Für viele Menschen in seinem Land wurde er zur wichtigen Stimme, die die Aspirationen nach Freiheit zum Ausdruck brachte. Wie von Augenzeugen berichtet wurde er in Benghazi durch einen Heckenschützen gezielt getötet, als er eine Wand in der Rebellenstadt bemalte. Kollegen in aller Welt setzten ihm ein künstleriches Denkmal. Hier einige Beispiele, die neulich die Zeitschrift The New Yorker zusammen getragen hat.

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