Bashar Assad: ist das der Reformer, der Fortschritt und Modernität versprach? / Bodies in the streets… Syrian tanks storm protest town / סוריה: טנקים נגד מפגינים

Le Figaro: die ganze Region destabilisiert / La Stampa, Rom, The Telegraph, London: Panzer gegen Demonstranten / Shihan News, Jordanien: Notstandsgesetze in Syrien abgeschafft... / Hassan Bleibel: Reformen? Man bleibt knüppelhart! / Vadot in Courrier International, Paris: Assad als Knüppel



דניאל דגן - Als Bashar Assad vor zehn Jahren die Macht von seinem Vater Hafez erbte hatten viele Menschen in Syrien Hoffnung geschöpft. Der in Großbritannien ausgebildete Augenarzt wirkte modern und offen. Er sprach von Reformen. Er wollte sein Land nach vorne bringen. Doch die Realität sieht ganz anders aus. Bashar Assad und seine hübsche Frau Asma haben lediglich eine schöne Fassade gezeigt.



Unterdrückung und Korruption gingen wie eh und je weiter. Die Machtdynastie ist einfach nicht dialogfähig. Opposition will sie auf keinen Fall dulden. Nun werden Panzer gegen friedliche Demonstranten eingesetzt. Assad kämpft ums Überleben seiner Schreckensherrschaft. Und dabei schreckt er von nichts zurück. Wie einst sein Vater und Mentor.

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Syrien: Saudi Arabien spielt eine Schlüsselrolle Auszug:

In Syrien gibt es seit einem halben Jahr einen Aufstand gegen das Regime von Präsident Bashar Assad. Tausende Todesopfer sind bereits zu beklagen. Gestern rückten Panzer in die Küstenstadt Latakiavor und erschossen wieder Dutzende Demonstranten. Gegen die Protestierenden wurde sogar Artillerie eingesetzt. Gibt es einen Ausweg?

Leider nicht. Die Situation ist völlig verfahren. Hauptgrund dafür ist, dass der Konflikt immer stärker religiöse Züge annimmt. Die alawitische Elite des Landes fühlt sich bedrängt und bedroht. Sie muss blutige Rache für den Fall fürchten, dass sie die Kontrolle verliert und die sunnitische Mehrheit an die Macht kommt. Aus ihrer Sicht kämpft sie ums nackte Überleben.

Unterstrichen wird dieser Umstand dadurch, dass Saudi Arabien den Aufstand gegen Assad mehr oder weniger offen unterstützt. Die Saudis sind Hüter der heiligen Stätten des Islam. Sie fühlen sich für die Sunniten weltweit verantwortlich. Nach ihrer religiösen Lehre dulden sie nicht die alawitische Glaubensrichtung. Schon gar nicht wenn der Glaubensstreit anscheinend mit dazu führt, dass viele Sunniten für ihr Bestreben nach Freiheit mit dem Leben zahlen müssen.

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