Vernetzter Medienkrieg: America macht sich über durchlässiges Paywall-Modell lustig / Huffington Post’s Special Offer for New York Times employees!!! / אמריקה עושה צחוק מ-ניו יורק טיימס

New York Times: durchlässiges Paywall-Modell zelebriert / Baby Barista: Ärger für die Rechtsabteilung / The English Blog: Kabarett Online - kostenlos, na klar! / Trussell & Trussell: das ist als Karikatur zu verstehen / Huffington Post: Chefin Arianna macht ein Sonderangebot... aber nur für NYT Mitarbeiter!



דניאל דגן - Das hat es im modernen Journalismus noch nicht gegeben: Die vielen Rivalen der angesehenen New York Times wünschen sich, dass diese Zeitung endlich eine richtige Paywall errichtet. Sie wollen gerne, dass die digitale Ausgabe von NYT nur noch für möglichst viel Geld zu haben sein wird... dass sie somit von dem freien Markt verschwindet... Dann werden viele Leser abwandern. Und sie werden gewiss bei anderen Medien landen, die für den Besuch ihrer Angebote kein Geld verlangen.



Doch New York Times spielt nicht ganz mit. Die Zeitung will zwar für den Besuch ihrer Website kassieren. Doch sie lässt viele Schlupflöcher offen, damit sie keine Besucher verliert. Das wiederum bietet viel Stoff für Kabarettisten. Für sie ist es ein klassischer Fall von Eat one's cake and have it too... Zu Hochdeutsch: auf zwei Hochzeiten tanzen... oder: alles gleichzeitig haben wollen... oder: den Fünfer und das Weggli haben wollen...

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Graf von Nayhauß fragt nach der Zukunft des Journalismus

Erste iPad-Zeitung: die Revolution erfasst nun auch die Medienwelt Auszug:

Den Anfang hat der Medienmogul Rupert Murdoch mit The Daily gemacht. Diese neue Tageszeitung, die noch erhebliche Geburtsfehler hat, verzichtet ganz auf Papier. Sie wird als ein Retter des Journalismus dargestellt. Der Verleger spart Kosten von Druck und Lieferung. Der Leser bekommt dennoch seine täglichen, gewohnten Berichte und Analysen. Für das neue, auschließlich digitale Blatt zahlt der Leser viel weniger als für eine gedruckte Zeitung.

Doch wird “der Leser” überhaupt zahlen? Oder wird er im Internet surfen und seine Informationen von anderen Quellen bequem und kostenlos holen? Diese Frage ist völlig offen. Mein Tipp: beeilen Sie sich nicht. Probieren Sie mehrere Angebote in aller Ruhe. Ich hoffe und wünsche, dass Sie immer wieder hier landen.

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