Bahrain Unruhen: wackelt nun auch dieses pro-westliche Königreich? / Unrest in Bahrain, home to the U.S. Navy’s 5th Fleet / מהומות בבחריין – הבסיס הימי האמריקני במפרץ הפרסי

24x7News, Manama: Rechte für Frauen als Vorbild präsentiert / Ali Khalil in Al Bilad: Interessen oder Freiheit? wo eigentlich steht die USA? / Nawaf Al-Mulla: 1000 Dinar kassieren und den Mund halten? / Hamad Algayeb in Al Wasat: die Facebook Generation macht dennoch weiter / ...und kann wohl bestimmen, wer demnächst rausfliegt



דניאל דגן - Selbst Bahrain ist von der arabischen Revolution betroffen. Gestern gab es dort Unruhen, die Todesopfer forderten. Die Al Khalifa Familie beherrscht die Inselgruppe seit 1783. Sie hat sich immer mit den Kolonialmächten arrangiert. Seit der Unabhängigkeit 1971 arbeitet sie mit dem Westen, der seine strategischen Interessen am persischen Golf von Bahrain aus wahrnimmt, eng zusammen. So schnell wird der selbsternannte König Hamad bin Isa Al Khalifa nicht aufgeben. Dabei weiß er durchaus mächtige Verbündete auf seiner Seite: Saudi Arabien, das durch den King Fahd Causeway mit Bahrain verbunden ist; und die USA, die von Bahrain aus ihre militärische Überlegenheit in der ganzen Region ausübt.



Der König von Bahrain will nun seinem Volk Gutes tun. Und er kann es auch, da er über große Einnahmequellen verfügt - Erdölvorkommen sowie Zuwendungen der Amerikaner. Als erste Reaktion auf die Unruhen versprach der König, jeder Familie 1000 Dinar (umgerechnet 2000 Euro) zu schenken. Das ist keine Tausenundeine Nacht Erzählung - das stimmt! Übrigens will der König untersuchen lassen, warum seine eigenen Sicherheitskräfte auf die Demonstranten schossen und einige von ihnen töteten.

Die Spannungen werden dennoch bleiben. Denn die meisten Bürger von Bahrain sind Schiiten. Sie wollen nicht die Herrschaft der sunnitischen Königsfamilie dulden. Zudem werden sie von Iran unterstützt, der die Inselgruppe eigentlich für sich reklamiert. Von der Glaubensrichtung abgesehen wollen viele Bürger in Bahrain ganz einfach die Freiheit genießen, ihre Regierung selbst zu bestimmen. Wie eben im Westen, der derzeit die Könige von Bahrain und Saudi Arabien noch massiv unterstützt.

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