China-USA: bei Milliardendeals waren sie sich schnell einig / China cheers Hu’s Washington visit / ארה“ב-סין: השותפות מתהדקת

Presseberichte: großer Empfang / China Daily: Währungskrieg ade? / alte Grafik aus Le Petit Journal, Paris; so haben die Kolonialmächte China unter sich verteilt / Tom Toles in Washngton Post: Hu bei Obama; Nordkorea ist dabei / Spiegel: Rätsel China... eine Welt für sich...



דניאל דגן - Präsident Hu Jintao bei Präsident Barack Obama. Roter Teppich. Viel Glamour. Empfang mit großem Tamtam. Wie sich das gehört, wenn zwei Giganten aufeinander zugehen. Trotz vieler Differenzen kommen sich Peking und Washington näher. Sie sind dazu gezwungen, um ihre Ziele zu erreichen.



China will weiterwachsen. Schnell und möglichst stabil. Es kann keine Zeit verlieren. Nach Hunderten Jahren Rückstand muss es jetzt aufholen. Die Erwartungen der Menschen an Wohlstand kann man nur befriedigen, wenn sich ihre Situation immer weiter verbessert. Eine Atempause können sich die Machthaber in Peking nicht gönnen. Sonst sind sie weg vom Fenster.

America will seine Position als die führende Weltmacht beibehalten. Dazu muss es seine Finanzen wieder in Ordnung bringen. Dazu muss es seine zum Teil veraltete Infrastruktur sanieren. Dazu muss es wieder mehr produzieren und exportieren. Es darf nicht weiterhin zulassen, dass Arbeitsplätze in den USA wegrationalisiert werden, um Billigwaren aus Asien zu beziehen.

Konfliktstoff haben die beiden Giganten mehr als genug: Menschenrechte. Taiwan. Nordkorea. Produktpiraterie. Doch das gemeinsame Interesse überwiegt. Stabilität wird nur möglich, wenn China und die USA zusammenarbeiten. Diese ist eine unabdingbare Voraussetzung für den ersehnten Fortschritt.

Verfolgung von Dissidenten in China? Die Frage hat Hu Jintao ganz einfach überhört. Barack Obama hat sie lediglich erwähnt. Differenzen bei diesem Thema offenzulegen ist bestimmt wichtig. Doch an ihnen darf die Partnerschaft der Giganten nicht scheitern. Auch darüber haben sich Hu und Obama geeinigt. Und natürlich über große Aufträge, die ihre Wirtschaftbeziehungen intensivieren und die bestehenden Handelsdefizite abbauen helfen.

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