Tunesien braucht keinen Sündenbock; es braucht Reformen, wie weite Teile der arabischen Welt / Tunisia Closes Schools and Universities; Cyberwar between Government and Hacker Groups / תוניסיה: רפורמות ולא שעיר לעזאזל

Presseberichte in Tunesien / Libération, Paris: Präsident Ben Ali in Bedrängnis / Al Wasat: Rebellion / Kampf gegen Ausbeutung durch die korrupte Elite, die sich die Taschen voll macht / Sami Ben Abdallah kritisiert die Massnahmen gegen Internet-Zugang in seiner Heimat



דניאל דגן  - Schlechte Nachrichten aus Tunesien: bei den Unruhen gab es bereits über 30 Tote. Hunderte wurden verletzt, zum Teil schwer. Schulen und Universitäten bleiben geschlossen. Die Repressalien nehmen zu. Die Versorgunslage ist gespannt. Internet-Zugang wird teilweise gekappt. Der Präsident redet an den Menschen vorbei. Er zeigt kein Verständis für den Zorn der Bevölkerung. Er will weitermachen wie bisher.



Gute Nachrichten aus Tunesien: die Menschen bekommen Mut. Die Proteste umfassen breite Schichten der Bevölkerung. Immer mehr Tunesier glauben daran, dass Veränderungen möglich sind. Immer mehr Schüler und Stundenten nehmen ihre Interessen war. Die Protestierenden suchen keinen Sündenbock, wie es in Arabien so üblich ist.

Die Menschen lernen täglich, dass sie ihr Schicksal selber bestimmen können. Sie sind gerade dabei, diese wichtige Lehre in die Tat umzusetzen. Durch Kampf gegen eine korrupte Elite. Durch Reformen und Modernisierung, die ja bitter nötig sind. Vor allem durch Engagement. Das ist überall auf der Welt möglich. Arabien darf keine Ausnahme sein.

Lesen Sie bitte hier weiter:

Der Maghreb in Flammen Auszug:

Vor wenigen Tagen berichtete ich an dieser Stelle von den sozialen Unruhen in Tunesien. Nun werfen wir den Blick nach Algerien, wo die Situation ähnlich ist. Der Maghreb steht in Flammen. Arbeitslosigkeit und Armut sind weit verbreitet. Die Menschen haben das Gefühl, dass sie nicht gehört und nicht beachtet werden. Sie zeigen Mut und gehen auf die Straße, um für ihre Anliegen zu demonstrieren. Dabei riskieren sie ihr Leben. Denn die Regierungen fühlen sich bedroht und wollen die Proteste schnellstens im Keim ersticken. Sowohl in Algerien als auch in Tunesien starben bereits mehrere Demonstranten.

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