WikiLeaks: Fassade & Wirklichkeit / Arab leaders urge US to attack Iran / ויקיליקס: מדינות ערב דורשות לתקוף את איראן

Der Spiegel, Deutschland; Guardian, Großbritannien: für die Kameras wird nett gelächelt; hinter den Kulissen wird gelästert / El País, Spanien; Le Monde, Frankreich: US Diplomatie auf dem Präsentierteller / New York Times: das Hauptproblem ist das Atomprogramm des Iran / Toonpool: Künstler zeichnen WikiLeaks



דניאל דגן - Aus den aktuellen WikiLeaks Dokumente lernen wir, dass wir in einer neuen Welt leben. Staaten und große Organisationen werden ihre Geheimnisse kaum noch hüten können. Vielleicht gar nicht. Wir Bürger werden schnell darüber informiert, was die Machthaber unter sich sagen. Wir werden auch erfahren, wie sie sich gegenseitig tatsächlich bewerten. Die schöne Fassade der Sonntagsreden gilt nicht mehr. Heuchelei adé. Es wird sich immer mehr lohnen, gleich die Wahrheit zu sagen. Man wird sowieso erwischt, wenn man weiterhin Lügen erzählt.



In den nächsten Tagen und Wochen werden wir uns noch köstlich amüsieren. Was denken die Amerikaner über Nicolas Sarkozy, David Cameron, Angela Merkel. Auf wenn kann man sich in Europa verlassen. Wer ist ein Schwätzer. Wer hat wenig Substanz. Wer ist labil. Wem wird eine überschäumende Persönlichkeit unterstellt. Wer kann wen nicht ausstehen. Lauter Aussagen, die zum großen Teil für Klatschkolumnen gut geeignet wären.

Doch machen wir uns nichts vor. Es gibt auch brisante Inhalte. Vor allem die große Sorge um die iranische Nuklearaufrüstung sticht heraus. Die arabischen, muslimischen Nachbarn von Teheran haben Angst. Bisher haben sie es öffentlich nicht direkt zum Ausdruck gebracht. Eher sind sie bei der üblichen Rhetorik gegen den jüdischen Staat stehen geblieben. Dafür haben sie auch viel Rückenwind aus dem Westen bekommen. Nun erfahren wir ungeschminkt, was die Staaten - und auch die Menschen - im Orient tatsächlich bewegt.

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