Mahmoud Abbas will wieder verhandeln; Netanyahu in Berlin / Negotiations to resume in Jerusaelm; a three-way meeting between US, Israeli, and Palestinian leaders on the sidelines of the UN General Assembly expected

Guardian, London: Durchbruch erwartet / BBC: Netanyahu-Mitchell Gespräch mit Spannung beobachtet / Yediot, Israel: mit Ministerpräsident Gordon Brown weitgehend einig / Times, London: immer mehr NATO Verluste in Afghanistan unterstreichen die praktischen, politischen und moralischen Probleme beim Kampf gegen den Terror



דניאל דגן - Erfreuliche Nachricht bei der Landung von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu in Berlin. Im Gepäck bringt er eine weitgehende Einigung mit den USA: Mehr Sanktionen gegen den Iran; weniger Siedlungesbau in der Westbank; Aufnahme von Verhandlungen zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn. Das wurde in London im Gespräch mit George Mitchell, dem Gesandten von US Präsident Barack Obama, vereinbart.



In Berlin will Netanyahu Kanzlerin Angela Merkel und Kanzlerkandidat Frank Steinmeier für eine konstruktive Haltung der EU gewinnen. Aus seiner Sicht bedeutet das: mehr Druck auf den Iran sowie Überzeugungsarbeit bei den arabischen Partnern. Ziel wäre es, einen Ausgleich zwischen Israel und den Palästinensern zu erreichen, den die ganze arabische Welt mittragen würde. Dafür plädiert Netanyahu vor allem um die Akzeptanz Israel als ein jüdischer Staat, der einen festen Platz in der Region hat.

Merkel und Steinmeier haben Israel immer wieder in der Frage der Siedlungen in der Westbank kritisiert. Doch eine mögliche Einigung mit den USA würde dieses Thema wohl auch für sie weniger brisant machen.

Unterdessen verstärkt Berlin seine Bemühungen, den von Hamas entführten israelischen Soldaten Gilad Shalit zu befreien. Ein deutscher Emissär hielt sich in den letzten Tagen in Jerusalem und Kairo auf, um die Vermittlung voran zu treiben. Laut Presseberichte wäre Israel bereit, hunderte von palästinensischen Gefangenen aus der Haft zu entlassen. Doch die Einzelheiten müssen noch in komplizierten Verhandlungen mit der Hamas und vor allem mit dem Iran abgestimmt werden.

Deutschland hat schon einige male zwischen Israel und arabischen Organisationen vermittelt, die vom Iran stark beeinflusst oder gar gesteuert werden. So konnte Berlin in einigen Fällen den Austausch von Gefangenen zwischen Israel und der libanesischen Organisation Hisbolla erreichen.

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