Krieg-Protokolle: was sagen die Soldaten? was lernen wir daraus? / Wikileaks War Logs Reveal Torture, Human Rights Abuses and Incompetence / ויקיליקס: מלחמה במזה“ת איננה סיוע לארצות מתפתחות

Gurdian, London: man sieht nur noch Schwarz / Gefangene auf dem Weg zur Vernehmung / Spiegel: Betroffenheit auch in Deutschland / Wikileaks: so funktioniert die Weitergabe der Geheimdokumente



דניאל דגן - Neue Dokumente zum Irak Krieg liegen vor. Sie wurden durch Wikileaks veröffentlicht und stehen uns allen zur Verfügung. Authentisch und ungeschminkt wird der Krieg beschrieben und dargestellt. Ohne dass er durch merkwürdige Erklärungen über angebliche "Entwicklungshilfe" schön geredet wird. Man kann fest davon ausgehen, dass ähnliche Zustände auch in Afgahnistan herrschen. Und womöglich auch in Pakistan, Yemen, Somalia und an anderen Schauplätzen, in denen der Westen militärisch engagiert ist.

Huffington Post, Washington: Krieg oder Mord? / Karte des Todes / New York Times: Export von Demokratie erst durch Folter möglich? / Moshik in Ma'ariv, Israel: Wikileaks Denkmal für die Befreier des Irak

Der moderne Krieg wird nicht mehr auf dem militärischen Schlachtfeld geführt. Er findet in Städten und Dörfern statt. Der Gegner versteckt sich bewusst hinter Zivilisten. Damit verschafft er sich enorme Vorteile, die durch Feuerkraft und moderne Ausrüstung nicht zu beheben sind. Auf jedem Schritt und Tritt müssen Kommandeure abwägen, ob sie überhaupt militärische Mittel einsetzen können und dürfen. Jede militärische Handlung wirft juristische und moralische Fragen auf. Von ganz oben bis hin zum letzten Soldat, der in einer konkreten Situation Befehle ausführt.



Die Streitmacht, die der Westen im Orient einsetzt, ist für diese Kriegsführung weder ausgebildet noch ausgerüstet. Es fehlen Kenntnisse des jeweiligen Landes, indem die militärischen Handlungen stattfinden. Es fehlen Hintergrundinformationen. Es fehlt ein klares Bild, worum es überhaupt beim Einsatz geht. Es fehlt Wissen über den Gegner und seine Beweggründe. Es fehlt an Präzisionswaffen und an Methoden, die sicherstellen würden, dass wirklich nur die richtigen Personen getroffen werden. Es fehlt ein tragfähiges Konzept, warum man in der Ferne das Militär einsetzt. Kurzum: es fehlen die unabdingbaren Voraussetzungen für den Erfolg.

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Export von Demokratie: auch unter Obama wird es nicht funktionieren

Gezielte Tötung durch NATO: nun traf es junge Deutsche

Afghanistan Protokolle: Heuchelei, Lügen & Moralpredigen ade; endlich!!!

________________

Please also follow us on Facebook , Twitter & Yahoo!

Schlagwörter: , , , , , , , , , ,

Anmelden