Besetzte arabische Gebiete in Nordafrika: Marokko macht ernst mit dem Ende der Kolonialzeit / „Iniciaremos la reconquista de la península… desembarcando en Cádiz…“/ Morocco to restore Ceuta and Melilla through economic pressure / מרוקו חונקת את השטחים המוחזקים של ספרד

La Razón, Madrid: Marokko erstickt die spanischen Städe / das sind die Pläne im einzelnen / Karrikaturist Montoro: moderner Jihad durch Spritze / ABC: Bild aus der alten, guten Kolonialzeit in Melilla / beim Gespräch mit dem König von Marokko versucht Ministerpräsident Luis Zapatero, Ceuta und Melilla doch noch zu retten / Mingote zeichnet, wie die Araber eine Reconquista der iberischen Halbinsel planen / Le Journal de Tanger: haben die spanischen Städe noch Zukunft?



דניאל דגן - Solche Konflikte bringt der Kolonialismus mit sich. Sie sind unvermeidbar. Die Völker, die früher geknechtet wurden, wollen ihre Gebiete zurückgewinnen. Die Kolonialmächte geben nur ungern auf. Doch der Druck wird immer stärker. Am Ende wird sich die Kolonialmacht zurückziehen müssen. Das haben wir in den letzten Jahrzehnten viele Male gesehen. Prominentes Beispiel war die Aufgabe von Hong Kong durch Großbritannien.



Nun entfacht ein Konflikt um die spanischen Siedlungen Ceuta und Melilla in Nordafrika. Auf arabischem, marokkanischem Gebiet unterhalten die Spanier seit vielen Generationen zwei blühende Städte, die traditionell eine wichtige Rolle im Handel zwischen Europa und Afrika hatten. Das war die Stärke von Ceuta und Melilla. Doch das ist zugleich ihre Schwäche.

Verglichen mit Marokko ist Spanien politisch und militärisch weit überlegen. Es genießt zudem die Unterstützung der mächtigen Europäischen Union. Die Marokkaner lassen aber nicht locker. Sie haben eine Strategie, die ihres Erachtens zur freiwiilligen Aufgabe von Ceuta und Melilla führen wird. Sie entwickeln ihre eigenen Häfen, um die spanischen Städte zu umgehen. Damit - so die spanische Presse - ersticken sie Ceuta und Melilla wirtschaftlich. Spanien wird eines Tages einsehen müssen, dass es keinen Zweck mehr hat, diese Kolonien zu behalten.

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