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דניאל דגן - In Washington beginnen - endlich! - direkte Gespräche zwischen dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu und dem Präsidenten der palästinensischen Autorität Mahmoud Abbas. Wieder mal eine Chance für den Frieden, die allerdings mit vielen Fragezeichen behaftet ist. Im Prinzip sind die Umrisse eines Kompromisses schon längst bekannt. Sie wurden bereits vor zehn Jahren in Camp David festgelegt. Sie wurden in zahllosen Gesprächen zwischen Ehud Olmert (dem Vorgänger von Netanyahu) diskutiert und abermals formuliert.



Leider aber fehlte bisher auf arabisch-palästinensischer Seite der Mut, den Konflikt endgültig zu begraben. Wie vor zehn Jahren Yasser Arafat (der Vorgänger von Abbas) weigerte sich vor zwei Jahren der jetzige palästinensische Präsident ein Papier zu unterschreiben, das einen großen, historischen Kompromiss zum Inhalt hätte: Austausch von Gebieten nach demographischen Gegebenheiten. Festlegung der Grenze zwischen Israel und dem künftigen palästinensischen Staat. Teilung von Aufgaben und Funktionen in Jerusalem. Beilegung der gegenseitigen Probleme um Flüchtlinge (Juden aus arabischen Ländern sowie Araber aus dem Kerngebiet Israels) durch Reparationen und eben nicht durch Rückkehr. Sicherheitsregelung. Und somit schließlich EIN ENDE DES KONFLIKTS.

Wie damals Arafat hat auch heute Abbas große, berechtigte Sorge, dass ihm die arabische und muslimische Welt nie verzeiht, wenn er einen jüdischen Staat im Lande Israel ein für allemal akzeptiert. Um Frieden zu schließen müsste Abbas eine sehr hohe Barriere der ideologischen und religiösen Überzeugung überwinden. Er müsste zugeben, dass es ein jüdisches Volk gibt. Er müsste sich dazu bekennen, dass dieses Volk nationale und souveräne Rechte hat. Das hat kein arabischer Leader vor Abbas getan. Das wäre ein Durchbruch, auf den wir alle gespannt warten. Doch aus der Sicht von weiten Teilen der arabischen und muslimischen Welt wäre das eine gefährliche, inakzeptable Entwicklung, die es zu vehindern gilt. Mit allen Mitteln - leider auch mit Gewalt.

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