Eine unwichtige Meldung aus der besetzten Westsahara / Don’t bother yourself; just another attack on Saharawi activist Aminetu / סהרה המערבית: אירופה מרוויחה; אירופה שותקת

Felipe Gonzáles, früher Ministerpräsident Spaniens, behauptet: es gibt keine wirtschaftliche Nutzung der Westsahara / Poemario: ...für diese Lüge bekommt Gonzaáles eine lange Nase verpasst / Aufruf in Castilla La Mancha, der Heimat von Cervantes, Flüchtlinge aus der Westsahara bei Familien zu beherberge / Western Sahara Campaign: Protest gegen die EU



דניאל דגן - Diese Meldung ist wohl keine Meldung wert. Daher fanden wir sie kaum in unseren Medien. Vielleicht war sie doch irgendwo versteckt. Vielleicht wurde sie aber gar nicht veröffentlicht. Vielleicht ist sie einfach belanglos. Was bedeutet es schon, wenn eine Aktivistin, die für die Rechte der Sahrauis kämpft, in der eigenen Hauptstadt von marokkanischen Polizisten angegriffen wird?

Pravda, Moskau, Chacatorex, Spanien: Aktivistin wird brutalisiert / Buch über den Konflikt / Western Sahara Campaign, Großbritannien: so sehen die Gefängnisse aus / Tom Parry in Mirror Blog: Festnahmen gab es auch früher; hier Gandhi of Sahara



Die Meldung ist insofern unbequem, weil einige europäische Länder - allen voran Spanien und Frankreich - die Besetzung der Westsahara durch Marokko praktisch dulden oder gar unterstützen. Es geht um wichtige Bodenschätze. Es geht um Fischereirechte. Es geht um Wirtschaft. Es geht um Geld. Dann drückt man mal beide Augen zu. EU-Beauftragte für Außenpolitik Catherine Ashton ist anderswo unterwegs. Es gibt ja Wichtigeres auf der Welt.



Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Unspektakulär: die längste Mauer der Welt Auszug:

...ausgerechnet in Berlin tagte 1884 eine Konferenz der europäischen Mächte, die den afrikanischen Kontinent in koloniale Gebiete unter sich aufteilten, wobei Westsahara an Spanien ging. Das ist aber sooo lange her… warum sollen wir daran erinnert werden? Spanien stritt mit Frankreich – doch vor allem mit den Sahrauis, die sich vom Kolonialjoch befreien wollten. Als Madrid aufgab, sprangen die benachbarten Staaten Marokko und Mauritania ein, um das Gebiet – und die Bodenschätze! – für sich zu reklamieren. Auch Algerien meldete Ansprüche. Na und?

Somalia: bereits eine Million Tote und kein Ende

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