Frankreich befreit Clotilde, doch wo bleibt sein Bürger Gilad Shalit? / L’Etudiante Clotilde Reiss est sortie de la prison; mais le jeune franco-israélien Gilad Shalit est toujours détenu en otage / גלעד שליט, אזרח צרפת

Le Parisien: Clotilde in Freiheit - erstes Foto / Le Figaro: Frankreich befreite Clotilde / Le Monde: Paris soll 200 000 Euro bezahlt haben / Liberation: Bild vom Schauprozess / La France et sa devise: Liberté, Égalité, Fraternité / Nicolas Sarkozy & Carla Bruni im Nahen Osten



דניאל דגן - Frankreich feiert die Befreiung von Clotilde Reiss aus der iranischen Haft. Die junge Studentin musste in einem Schauprozess ein Geständnis ablegen, bevor sie in die französische Botschaft in Teheran entlassen wurde. In bester französischer Tradition hat sich Präsident Nicolas Sarkozy für die Befreiung von Clotilde persönlich engagiert.



Sarkozy bemüht sich weiterhin intensiv darum, auch noch die Befreiung von Gilad Shalit zu erreichen. Der französisch-israelische Bürger und Soldat Gilad wurde vor drei Jahren von der Hamas entführt. Das Rote Kreuz darf ihn nicht besuchen. Sein Schicksal bleibt ungewiss. Hamas wird von Iran massiv unterstützt und bekommt Waffen, Geld und auch Anweisungen aus Teheran. Wie schon im Fall von Clotilde ist der Iran die eingentlich richtige Adresse, um die Befreiung von Gilad Shalit durchzusetzen. Dabei spielt Frankreich eine Schlüsserolle. Doch wie der ägyptische Präsident Hosni Mubark bestätigte ist auch Deutschland intensiv darum bemüht, Shalit aus der Haft von Hamas bzw. des Iran zu befreien. Kanzlerin Angela Merkel und Kanzlerkandidat Frank Steinmeier lassen nichts unversucht, um Informationen zu sammeln und Teheran zu einer konstruktiven Haltung in dieser Frage zu bewegen.

In einem Interview in den USA sagte Mubarak, dass der Iran vor einigen Monaten intervenierte, um eine anstehende Befreiung zu verhindern. Damit wollte Teheran die Spannungen zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn erhöhen und jeden Ansatz für einen Ausgleich blockieren.

Geislenahme ist eine Waffe, die vom Iran und seinen Verbündeten immer wieder benutzt wird, um politische und andere Forderungen durchzusetzen. Besonders markant war die Geiselnahme der amerikanischen Diplomaten in Teheran, die über ein Jahr dauerte. Seitdem setzt der Iran diese rücksichtslose Methode der Freiheitsberaubung immer wieder ein

Teheran 1979: US Diplomaten als Geiseln der Ayatollas

Amitié franco-israélienne

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