Leitartikel aus Polynesien: Auf den Spuren von Charles Darwin / Croisière en Polynésie sur le MS Paul Gauguin… / טהיטי: בעקבות צ’ארלס דארווין

Map South Pacific: hier im fernen Pazifik / Tahiti Pacifique: ...wo dieses Segelschiff unterwegs ist / ...schreibe ich einen Beitrag / Tahiti Presse: Aufmacher in der Lokalzeitung ist Vanille-Zubereitung / Musikfestival wird auch auf der ersten Seite plaziert / ...begleitet von Angst, dass der Ozean sterben wird; hier der Fischmarkt in Japan, der größte der Welt / Tahiti Pacifique: in solche Mädchen hat sich Gauguin verliebt / Daniel Dagan auf Bora Bora / Tahiti Pacifique: auch auf Tahiti droht die wirtschaftliche Apokalypse / Funktionäre saugen aus... dem Bürger bleibt kaum etwas übrig...



דניאל דגן - Planen Sie vielleicht noch in diesem Sommer in den Pazifik zu fahren? Dann sind Sie auf den Spuren von Forscher Charles Darwin, der eine ähnliche Reise 1837 unternahm. Vor kurzem segelte das Schiff Stad Amsterdam auf dieser Route, und legte ebenfalls in Tahiti an. Das erinnert mich an meinen eigenen Besuch in Polynesien. Zwar ist es lange her... doch so etwas vergisst man nicht so schnell.



Es ist sonnig und warm. Drum herum reiche Vegetation und viele bunte Blumen. Das weite Meer ist immer im Blick. Und nun stelle ich mir vor, diesen Beitrag direkt aus Polynesien zu schreiben. Ich befinde mich draussen in der Natur. Ich fahre in die Berge. Ich besuche wieder mal das kleine, einzigartige Paul Gauguin Museum auf Tahiti. Unglaublich schön. Passend zur Umgebung, zur Landschaft und zu den Menschen, die der große französische Maler hier erlebte und liebte.

Möglich wird heute einiges durch die virtuellen Medien, die es ja inzwischen auch auf den Inseln des Pazifik gibt. Da erfährt man Schönes über das ruhige, beschauliche Leben in der Ferne. Doch auch die Sorgen der Menschen kommen deutlich zum Ausdruck. Es ist gar nicht so sicher, dass die Schätze des riesigen Ozeans auch à la longue erhalten bleiben. Wie hier berichtet wird, werden viele Fische und andere Meerestiere schon im Jahre 2050 aussterben.

Große Sorgen bereitet auch die wirtschaftliche Lage, die alles andere als rosig ist. Die weltweit spürbare wirtschaftliche Krise erfasst auch die traumhaften, weit abgelegenen Inseln. Darüberhinaus leiden die Einwohner unter schlechtem Management und Korruption, wie die Zeichnungen hier verdeutlichen. Doch die schönen Erinnerungen bleiben. Und auch die Hoffnung, möglichst bald wieder zu kommen.

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