Henryk Broder über die Hetze gegen den jüdischen Staat: besuchen Sie Israel, solange es noch existiert! / „Make sure to visit Israel as long as it still exists!“

Spiegel: Marcel Reich-Ranicki mit Henryk Broder / Oliver Sebel in Focus: Literaturpapst umgeben von Dichtern und Denkern  / Bodenwerder, die Stadt an der Weser / Ephraim Kishon: Erfinder des Ausdrucks Lügen haben ELLENLANGE Beine



דניאל דגן -  Ich hasse festliche Reden. Ich hasse insbesondere Laudationen. Man ist gezwungen, nur Gutes über den Preisträger zu sagen. Oft ist es langweilig. Trotzem muss man höflich zuhören. Man kann den Saal nicht einfach verlassen. Man bleibt am Stuhl kleben. Schrecklich.



Doch an dieser Stelle muss ich beichten. Ich habe selbst schon so etwas gemacht. Zum Beispiel eine Laudatio für den Schriftsteller Ephraim Kishon gehalten, der leider inzwischen verstarb. Das hat sich im niedersächsischen Bodenwerder zugetragen, wo Hieronymus Carl Friedrich von Münchhausen geboren wurde und wirkte. Kishon hat dort einen Preis bekommen. Lügenbaron? Nein, keineswegs. Der Preis wird vergeben für: Fantasie, Kreativität, Schreibkunst, Humor... und im Falle von Kishon nicht zuletzt für seinen unermündlichen Einsatz für den Staat der Juden.

Kollege Henryk Broder hat eine bedeutsame Laudatio für den Literaturpapst Marcel Reich-Ranicki gehalten. Dem habe ich nichts hinzuzufügen. Ich empfehle die Lektüre, obwohl die Rede ausgerechnet im Spiegel erscheint. In einer Zeitschrift also, in der immer wieder manches steht, was Broder so vehement kritisiert.

Beeilen Sie sich! Noch ist der jüdische Staat da! Trotz Die Linke!

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Feuer gelöscht; doch die geistigen Brandstifter sind weiterhin am Werk...

Aufgabe: den jüdischen Staat verteufeln... Norm bereits erfüllt! Auszug:

Die Linke. In bester DDR Tradition sprudelt der Hass auf den jüdischen Staat. Unwahrheiten werden verbreitet, als ob Gaza von Israel abgeriegelt werden kann… als ob keine humanitäre Hilfe nach Gaza kommt… als ob die israelischen Soldaten nicht von gewaltbereiten Extremisten an Bord des türkischen Schiffes Marmara angegriffen worden sind… mit der klaren Absicht, sie zu lynchen.

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