Euro, Superstaat Europa: der Weg zur Hölle ist gepflastert mit guten Absichten / Euro crisis is Europe crisis; Political Solidarity is the name of the game / אין אירו בלי אירופה; אין אירופה בלי סולידריות פוליטית

Garland in Telegraph: Schulden erdrücken - auch in Großbritannien / Jim Morin in Miami Herald: Europa als Gespenst und Gefahr für Amerika / Wuerking in Politico, Washington DC: wer stützt die Acropolis? Angela Merkel als Eckpfeiler / Pravda, Moskau: Schadenfreude bei Gegner der EU / ABC, Madrid: der spanische (Schulden)Stier kommt! / Elroto in El País: ...auch wenn überall gekürzt wird / die Invasion kommt nicht allein von den scharf überwachten Grenzen Europas; sie kommt auch durch die Banken! / Aujourd'hui, Frankreich: Hilfe durch Abschiebung von illegalen Immigranten?



דניאל דגן - Die Schlagzeile oben trifft es genau richtig: die Euro-Krise ist die Krise der guten, alten europäischen Idee, die ja sooo viele Anhänger hatte und immer noch hat. Es war und bleibt absolut richtig, Europa zu vereinen. Es ist ehrenwert und vernünftig, dem alten Kontinent eine einheitliche politische Identität zu geben. Es ist wunderbar, sich von einem Land zum anderen frei zu bewegen. Und das auch noch ohne den lästigen Geldumtausch!



Doch es funktioniert nicht. Es funktioniert deshalb nicht, weil sich Europa gleichzeitg viel zu viel vorgenommen hatte. Und das noch in RIESIGEN Dimensionen. Und das noch richtig forciert - ohne die notwendige Vorbereitung. Nord und Süd. Ost und West. Alles in einem Topf. Ohne Übersicht. Mit komplizierten Regeln, die die Initiativen der Menschen strangulieren und die Flexibilität immer weiter einschränken. Und das auch noch mit Rompuy Who an der Spitze!

Nun muss man wieder von unten anfangen. Man muss die Entwicklung abwarten. Man muss aktuell die Möglichkeit zulassen, die Euro-Zone für eine Weile zu verlassen. Man muss die außenpolitischen Ambitionen etwas drosseln. Ashton Who kann halt nicht die Außenministerin in Berlin, Paris, London, Rom und anderswo ersetzen.

Der Zauberbegriff lautet: Politische Solidarität. Diese fehlt zurzeit. Doch sie - vor allem sie! - ist die Voraussetzung für den gelungenen Aufbau Europas als eine politische Einheit, die eine größere Rolle in der Weltpolitik wahrnimmt.

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