Afghanistan verlassen oder Offensive ausweiten? der Westen steckt in der Zwickmühle / „Mission accomplished?“ NATO caught between the Devil & the Deep Blue Sea / אפגניסטן: נאט“ו נאלץ לבחור בין דבר לכולירע

 Le Figaro: selbst die US Army gibt zu - die Taliban kommen wieder auf die Beine / Wall Street Journal: junge Afghanen werden zum Militärdienst einberufen / New York Times: Taliban konfiszierte ein Gebäude, um von dort aus Regierungsämter anzugreifen. Immer mehr Verletzte unter Zivilisten, darunter auch Kinder



דניאל דגן - Kurz vor den Wahlen am 20. August werden die Taliban immer agressiver. Die Verluste unter den NATO Soldaten erreichten einen Höchststand. Auch nach acht Jahren militärischer Intervention gelingt es der Allianz nicht, das Land zu stabilisieren. Der amerikanische General Stanley McChrystal warnt vor Eskalation.



Nun versucht NATO, immer mehr junge Afghanen zu rekrutieren, um die Taliban zu bekämpfen. Ein riskantes Unterfangen. Denn das Problem lautet nicht Bewaffnung und militärische Ausbildung. Besuche in Afghanistan und Gespräche mit Afghanen zeigen immer wieder: Das Problem ist eindeutig die Gesinnung der Menschen.

Präsident Barack Obama, Kanzlerin Angela Merkel, Kanzlerkandidat Frank Steinmeier, Verteidigunsminister Franz Josef Jung und andere Entscheidungsträger haben ganz bestimmt gute Absichten. Doch sehr viele Menschen in Afghanistan begreifen die anhaltende Präsenz der NATO in ihrem Land als einen kontinuiierlichen Versuch, fremde Werte aufzuzwingen. Nationaler Stolz und religiöse Überzeugung prägen eine Haltung, die die Unterstützung für die Taliban begünstigt.

Die wohlwollende Versprechung, freie Wahlen abhalten, gerät ins Gegenteil. Den Taliban gelingt weitgehend die "westliche" Institution Urnengang als ein Symbol der Herrschaft durch eine Besatzungsmacht zu brandmarken.

NATO, die USA, Europa und Deutschland müssen nun zwischen zwei schlechten Optionen wählen:

1. Die Truppe erheblich verstärken, die militärische Offensive ausweiten, immer mehr Regionen unter ihre Kontrolle bringen, die Taliban Führer durch gezielte Tötungen (wie schon letzte Woche von Präsident Obama befohlen) beseitigen.

2. "Auftrag ausgeführt" verkünden, die Soldaten abziehen und Afghanistan seinem Schicksal überlassen.

Ein schwirieges Dilemma ganz besonders für den US Präsidenten, der von Anfang an darauf  setzte, gerade in Afghanistan seine neue Politik der Annährung an den muslimisch geprägten Orient beispielhaft zu demonstrieren.

Dilemma: zwischen zwei schlechten Optionen wählen...

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