AguasCALIENTES, Mexico: heißes Blut vom Matador fließt in der Stierkampfarena… / España, América Latina, Toros: ¡Que no quiero ver! la sangre de José Tomás por la arena… / מלחמת שוורים, מקסיקו: המטדור הספרדי נפצע קשה

El Heraldo, Hidro Calido - Lokalzeitungen in Aguascalientes: der unglückliche Stierkampf ist der Aufmacher / La Jornada, Mexico City: spanischer Held schwer veletzt / El País, Madrid: "leichte Verbesserung"; doch Zustand immer noch ernst / Quién: was war am Wochenende los? / Tagesschau: ...Mensch und Tier haben sich bekriegt / El Mundo: Ärzte, die den Matador retteten; "Stadium war für den Notfall nicht vorbereitet" / La Razón: was ist nun der Grund? / Martin Favelis, Spanien: ein großer Künstler gibt den Tieren eine Stimme... Zeichnung: Courtesy Ideal.es



דניאל דגן - ¡ Que no quiero verla ! / que no quiero ver / la sangre de Ignacio por la arena...

Diese Zeilen des großen Dichters Federico García Lorca werden heute überall in der spanischsprechenden Welt rezitiert. Sie besagen, frei übersetzt: Das will ich nicht erleben... das will ich nicht sehen... das Blut von Ignacio in der Stierkampfarena...

Lorca hat diese Zeilen dem großen Matador Ignacio Sánchez Mejías gewidmet. Doch gestern wurden sie Realität für einen anderen großen Matador - José Tomás, ein spanischer Held! Eine wichtige Nationalfigur, die für eine bewegende, spannende Show steht, die Millionen auf  der iberischen Halbinsel, in Lateinamerika, in Frankreich und sonstwo gerne verfolgen.

Aguascalientes, Mexico: Mensch und Tier versuchen, sich gegenseitig zu töten...



Der unglückliche Auftritt von José Tomás fand in der mexicanischen Stadt Aguascalinentes statt. Der Name hat es in sich: Aguas Calientes bedeutet wörtlich Heißes Wasser... in diesem Fall aber Heißes Blut, das in Strömen floss... vom bekämpften Tier, klar... doch auch von José Tomás, der in akute Lebensgefahr geraten ist.

Madrid, Spanien: Betroffenheit, Sorge... doch die Frage drängt: warum? wofür?

Macht der Stierkampf einen Sinn? Müssen wir uns damit abfinden? Diese Fragen werden nun wieder aktuell. Die einen sagen, dass das brutale, blutige Spektakel der Vergangenheit angehört und unbedingt eingestellt werden muss. Die anderen sagen, dass Stierkampf eine legitime Show ist... und auch noch eine stolze nationale Kunst und Tradition, die über Jahrhunderte verfeinert wurde. Sie weisen darauf hin, dass der Mensch auch in vielen anderen Zusammenhängen Tiere tötet - und zwar massenhaft, überall auf der Welt.

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